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Warum man einmal bei den Klassikern gewesen sein muss

Die Frühjahrsklassiker sind etwas ganz Besonderes. Spektakel, Party, großartiger Sport – ein internationales Radsportfest, das jeder Fan einmal erlebt haben sollte.


Die Frühjahrsklassiker sind einzigartig – Heldenverehrung, Spitzensport, Party, Anachronismus. Bei den Radsportmonumenten im Frühling werden Helden gemacht, Radsport gelebt und gefeiert. Wer das einmal erlebt hat, ist infiziert, mit etwas, das keinen Namen hat, aber nie wieder verschwindet. So geht es auch den Jungs von Guilty 76. Sie fahren seit Jahren zu den großen Frühjahrsklassikern und leben ihre Radsportleidenschaft. Die großen Medien haben allesamt über die Gruppe der Radsportfans berichtet. Radsport, Party, selberfahren – was in Flandern normal ist, ist hier etwas Besonderes. Deshalb fallen die Frankfurter Guilties auf.

 

 Guilty 76, ein Haufen Radportenthusiasten

Die Guilty 76 Crew

Ihr Gründer und das Gesicht der Gruppe ist Florian Jöckel. „In erster Linie sind wir Radsport-Enthusiasten“, sagt Jöckel. „Wir lieben das Radfahren, wir lieben aber auch den guten alten klassischen Radsport, das ganze Jahr über“, erklärt der Musik-Manager. Doch die Frühjahrsklassiker sind etwas Besonderes. „Das ist ein großes Volksfest, das sind Nationalfeiertage, das muss man einmal erlebt haben“, sagt Jöckel und man spürt mit jedem Wort seine Begeisterung für diese Rennen. Mit seiner „Gang“ ist er Teil dieses Volksfestes, feiert und lebt den Radsport.

Die „Gang“ ist vor knapp fünf Jahren entstanden, unter Mithilfe von Brügelmann. „Ohne Brügelmann, und ganz konkret Einkaufsleiter Michael Brenner, gäbe es uns nicht“, sagt Jöckel. Er erzählt die Gründungsgeschichte ganz sicher nicht zum ersten Mal, aber immer wieder so, als wäre es erst gestern gewesen. Im Zielbereich des Radklassikers Eschborn-Frankfurt entstand die Idee zum „eigenen Team“, bei Bier und Rennwurst, versteht sich. Wenig später begann die Erfolgsgeschichte einer besonderen Radgruppe. Gemeinsam mit Brügelmann wurden ruckzuck die eigenen Team-Klamotten entwickelt und die Crew ausgestattet. Mit viel Leidenschaft, Spaß am Radfahrern und der Party danach und einem ganz eigenen Style wurden die Guilties in der Szene schnell bekannt. „Ohne die Anschubhilfe durch Brügelmann würden wir wohl noch zu Dritt fahren“ meint Jöckel grinsend. Aus ein paar Radsportenthusiasten sind schnell mehr als 100 Aktive, allein in Frankfurt geworden. Die Kollektion der Guiltys gibt es natürlich auch im Brügelmann-Onlineshop.

Florian Jöckel am Mont Ventoux bei der Tour 2016 – Chris Froome wartet auf ein Rad

 

Radsport hautnah – Fankurven voller Radsport-Ultras

Auch in diesem April wird Jöckel mit seinen Jungs wieder bei den großen Rennen sein. Mailand-Sanremo, Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix, sein Lieblingsrennen, stehen auf dem Programm. „Bei den Klassikern kann man die Fahrer aus Nähe sehen und das mehrfach“, erklärt Jöckel. Gerade bei der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix kann man die Fahrer mit etwas Vorbereitung 3–4 Mal sehen. Man sieht ihnen die Strapazen dieser hammerharten Rennen an, kann ihnen ins Gesicht blicken und ihr Leiden fast spüren. Auf den letzten Paves bei Paris-Roubaix etwa, wenn die kraftlosen, ausgezehrten Körper mit unbändigem Willen über das Kopfsteinplaster donnern. „Das hat alles, was zur großen Bühne gehört – Blut, Schweiß, Tränen. Die Frühjahrsklassiker sind die ganz große Radsportshow, bei freiem Eintritt“, erzählt Jöckel.

Straße bemalt, warten auf die Fahrer

Die vielen Fans machen das Rennen zu etwas Einzigartigem. „Da ist richtig Alarm“, sagte Jöckel. „Im Fußballstadion ist es komprimiert auf eine Kurve und 90 Minuten“, erklärt er, wenn man ihn zum Vergleich mit dem Stadionbesuch fragt. „Fast das komplette Stadion besteht aus Sitzplätzen, da geht fast nichts. In der Kurve ist die Stimmung. Überträgt man das auf die Frühjahrsklassiker, haben wir fast nur Kurven. Es gibt keine VIP-Zonen oder Sitzplätze. Wir haben 200 Kilometer Fankurven voller Radsport-Ultras. Da kann der Fußball, sorry, nicht im Ansatz mithalten“, ist Jöckel überzeugt.

Dazu gibt es kein „Gegen dieses Team“, sondern nur ein Miteinander. Sind die Fahrer vorbei, schaut man gemeinsam am TV das Rennen zu Ende. Nationalitäten sind genauso egal, wie Lieblingsfahrer. Alle sind gleich, alle sind Radsportfans.

 

Grobes Pflaster, Hammer-Stimmung – John Degenkolb im legendären Wald von Ahrenberg

 

Roubaix ist das Größte

Paris-Roubaix, die „Hölle des Nordens“ übt eine besondere Faszination aus. Es ist der Anachronismus des Radsports. Ein kleiner Verein kümmert sich seit Jahren liebevoll um die schlechten Straßen in Frankreichs Norden. Die Pflasterpassagen werden restauriert, sie sind viel mehr als schlechte Wege. „Ich kann mich noch gut an mein erstes Mal auf dem Pave erinnern“, erzählt Florian Jöckel. „Ein Kumpel sagte mir, ich solle voll draufhalten, hohe Trittfrequenz und bloß nicht den Lenker festhalten. Ich bin dann Vollgas aufs Pflaster und verstand nach 100 Metern, was er gemeint hatte. Meine Haut in den Handflächen war komplett weg.“ 

Auf dem Pflaster fahren ist brutal, unvergleichlich. Es saugt die Kraft aus dem Körper. „Wenn du ein paar Tage vor einem Rennen selbst auf dem Pflaster unterwegs bist, und dann triffst du auf ein Profi-Team, dass gerade die Strecke anschaut, weißt du Bescheid. Die donnern da derart hart drüber, da ordnest du dann vieles noch einmal Neu.“ Wer selbst auf dem Pflaster gefahren ist, hat im Ansatz ein Gespür dafür, was die Profis da leisten. Und genau das merkt man auch der Stimmung vor Ort an. Es wird jeder Fahrer gefeiert, egal ob Erster, oder Letzter. Respekt, das ist etwas, was die Radsportfans vereint.

Zudem ist das Velodrome in Roubaix etwas ganz Besonderes. Auf einer Großbildleinwand sehen die Zuschauer im Velodrome das Rennen. Je näher die Fahrer der Radbahn kommen, desto lauter wird dieses ganz spezielle Grollen im Stadion. Die Helikopter kreiseln. Und wenn sie ins Velodrome einbiegen, die Helden des Pflasters, hat ein ganzes Radstadion Gänsehaut. Die Fahrer sind am Ende ihrer Kräfte, ihre Tritte sind eckig, der pure Willen verdrängt die Schmerzen und sie kämpfen Rad an Rad um den Sieg. Es gibt Tränen, vor Schmerz, vor Enttäuschung und vor Freude. Ein grandioses Spektakel eines wundervollen Sports.

 


 „Ab ins Auto und los“, sagt Jöckel, wenn man überlegt sich dieses Spektakel selbst einmal anzusehen. Wer schon mal in Stimmung kommen will, kann sich bei Youtube ein paar Videos ansehen.

 

Eine Runde im legendären Vélodrome de Roubaix

 

Die besten Tipps für Radsportfans bei den Klassikern

Wann anreisen?

„Du reist am Besten schon Freitag an“, empfiehlt Jöckel. Denn dann kann man die Profis schon bei der Vorbereitung sehen und sich einen guten Platz suchen.

 

Wie finde ich die besten Plätze?

„Einfach die Locals Fragen, die nehmen dich dann schon mit“, sagt Jöckel. Carrefour del Arbre oder Wald von Arenberg sind bei Paris-Roubaix gut Stellen. Bei der Flandern-Rundfahrt natürlich die Muur von Geraardsbergen, der Paterberg oder der Koppenberg. Wer frühzeitig da ist, kann am Molenberg direkt an einer Hecke auf der Straße stehen. Man wird mit einem Seil zurückgehalten, spürt den Wind im Gesicht, wenn die Renner 12 Zentimeter vorbeirasen. Wichtig ist es, einen Platz zu suchen, an dem man es eine Weile aushalten kann, denn man muss meist lange warten, ehe die Renner vorbei kommen.

 

Welche Rennen bieten sich an?

Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix bieten die Möglichkeit die Fahrer gleich mehrfach zu sehen. Wer zur Flandern-Rundfahrt fährt, sollte einen Museumsbesuch im Centrum Ronde van Vlaanderen in Oudenaarde einplanen.

Selbst übers Pflaster – das Jedermann-Roubaix ist eine echte Herausforderung

 

Nützliche Tipps

 

  • Am Renntag selbst lasst ihr das Rad lieber stehen, oder lasst es im Auto
  • Eine Auslands-Datenflat buchen, so kann man das Rennen auch immer live verfolgen
  • Seid vorsichtig beim Autofahren!
  • Schaut den Fahrern lieber ins Gesicht, statt Fotos zu machen
  • Vorsicht beim Straßen besprühen. In den Alpen toleriert, ist es vor allem in Städten verboten und es droht gewaltig Ärger
  • Bier gibt es überall, wenn ihr ein paar „Sixer“ mehr kauft, habt ihr schnell Freunde & könnt gegen Essen tauschen
  • Lasst die Haustiere lieber daheim

 

Links:

– Guilty 76 bei Facebook

– Wer Lust hat das Paris-Roubaix Jedermannrennen zu fahren, kann über die Guilties vergünstigt buchen – alle Infos dazu gibt es hier.

– Die offizielle Webiste des Rennens 

– Video: John Degenkolbs Roubaix-Sieg 2015 

– Die Guilty 76 Kollektion bei Brügelmann

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