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Simon Geschke – Nach Pech im Frühjahr mit Vollgas Richtung Juli

Für Simon Geschke lief die Saison 2019 bislang nicht optimal. Zwei Mal stürzte der Tour-Etappensieger von 2015 im Frühjahr schwer, kommt nun aber wieder in Schwung.


Im Finale der dritten Etappe der Tour of California fasste sich Simon Geschke ein Herz, griff an und setzte sich aus dem Feld ab. Der Ausreißer an der Spitze war zu weit enteilt, aber Geschke wollte sich testen und versuchen ein gutes Ergebnis einzufahren, denn die Kalifornien-Rundfahrt war sein erstes Rennen nach fast zwei Monaten Zwangspause.

„Ich bin nach Bauchgefühl gefahren, die Situation war gut und ich bin einfach losgefahren“, so Geschke. Die Beine drehten gut und der Plan ging auf – Etappenrang drei wurde es für den Tour-Etappensieger von 2015. Ein wichtiges Resultat, nach einer schweren Zeit für das Brügelmann-Testimonial.

Doppelt im Pech 

Simon Geschke war vor der Saison zum Team CCC gewechselt. Sein erster Saisonhöhepunkt sollten die Ardennen-Klassiker sein. Nach gutem und intensiven Training im Winter gab er bei der Murcia-Rundfahrt in guter Form seine Debüt im CCC-Trikot. Doch gleich am ersten Renntag hatte Geschke großes Pech.

Vor ihm stürzten Fahrer und Geschke hatte keine Chance auszuweichen. Er landete hart und brach sich den Ellenbogen. Er fuhr bis ins Ziel, musste dann aber aufgeben.  „Natürlich habe ich mich geärgert, war top motiviert und wollte für das neue Team etwas zeigen, aber so ist das eben im Radsport“, sagt Geschke.


Auf der Facebook-Seite von Brügelmann berichtet Simon Geschke aus seinem Profi-Alltag.

Nach Zwangspause und Reha kehrte Geschke gut einen Monat später bei der Katalonien-Rundfahrt zurück ins Peloton. Doch es kam noch härter für den Klassikerspezialisten. Wieder ohne eigenes Verschulden stürzte Geschke am Schlusstag schwer und brach sich das Schlüsselbein.

Die Ardennen-Klassiker musste er absagen und das so wichtige Frühjahr war gelaufen. „Den ersten Sturz habe ich noch ganz gut weggesteckt, weil die Klassiker nicht in Gefahr waren, aber dann wieder ohne eigene Schuld zu stürzen, war schon hart“, sagt Geschke, der lieber nach vorn schaut, als zu hadern.

„Ich bin eigentlich überhaupt nicht abergläubisch, aber als ich an den Start der Katalonien-Rundfahrt ging, waren am Sattel noch die Kratzer vom ersten Sturz. Aber als Profi musst du sowas wegstecken können“, erklärt Geschke trocken. In so kurzer Zeit einfach zwei Mal zur falschen Zeit am falschen Ort. „Ja, das war für alle schwer zu fassen. Ich habe sehr viel Anrufe und Nachrichten bekommen und auch das Team hat mich aufgebaut und mir Mut gemacht„, erzählt Geschke.


Rückhalt des Teams

Für Geschke, der eigentlich Kapitän in den Ardennen Mitte April sein sollte, war das Frühjahr gelaufen und er musste sich neue Ziele stecken. Dabei bekam er stets Rückendeckung des Teams. „Dadurch, dass ich jetzt nur wenige Renntage hatte, habe ich noch nicht jeden aus dem Team getroffen, aber dafür hatte ich viel Kontakt mit dem Staff, zum Beispiel mit den Ärzten scherzt Geschke.

„Aber man sieht, dass die anderen als Mannschaft schon sehr gut zusammengefunden haben. Es wird professionell gearbeitet und jeder nimmt seine Rolle gut an. Alle sind voll motiviert und helfen sich. Mein Trainer Marco Pinotti hat selbst die Etappe bei der Murcia-Rundfahrt, als ich mir den Ellenbogenen gebrochen habe, voll ausgewertet. Ich war im Krankenhaus, fiel länger aus und bekam dennoch eine genaue Auswertung – es nimmt jeder seinen Job zu 100% ernst“, schwärmt Geschke.

„Es hat sich alles bestätigt, was ich im Vorfeld gehört habe. Sie arbeiten professionell, die Rennen, das Training, alles ist sehr gut vorbereitet“, sagt Geschke, der sich bei all den Veränderungen etwas an seine Zeit als Neo-Profi erinnert fühlt, auch wenn er unterdessen von viel Erfahrung profitiert. 

 


Auch lesen: So läuft ein Tag von Simon Geschke bei der Tour de France

 

Vorbereitung auf Juli

Geschke hat sich gut eingefunden bei CCC und mag vor allem den internationalen Flair. Nach dem katastrophalen Frühjahr bereitet sich Geschke nun auf den Juli vor. Gemeinsam mit dem Trainer hat er einen Plan zurechtgelegt, wollte nicht zu früh wieder in Top-Form sein, aber bereits wieder Rennen bestreiten.

„Ich wollte schon immer mal in Kalifornien starten und wir wollten einen sanften Aufbau machen. Aber ich bekam vom Team auch die Chance nach Bauchgefühl zu fahren und einfach mal etwas zu probieren. Das hat gut geklappt und ich konnte sehen, dass ich auf einem guten Weg bin“, so Geschke. Sein Trainer sagt, er ist im Plan und der Formaufbau für Juli passt. Bei der Tour de Suisse wird Geschke ab dem 15. Juni gemeinsam mit Teamkapitän Greg van Avermaet im Einsatz sein. Danach stehen schon bald  die nächsten Highlights an.

 


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