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9 Erkenntnisse nach der Vuelta a España 2020

Die Vuelta war das letzte Rennen der ungewöhnlichen Saison 2020 und ein sehr interessante Rundfahrt. Hier unsere Erkenntnisse.


 

Hut ab, Vuelta!

Die Skepsis vor dem Start der Vuelta war groß. Würde es das Rennen tatsächlich bis Madrid schaffen? In einer Zeit, in der sich die zweite Coronawelle beängstigend aufbaute. Man hatte die Bilder der radsportverrückten Basken aus früheren Rennen vor Augen. Die Angst der ASO bei der Tour de France in den Pyrenäen, als Fans ein schmales Spalier am Peyresourde bildeten. Doch das Rennen lief glatt durch, ohne Corona-Aufreger, wie etwa beim Giro. Klar, das Medieninteresse war kleiner, als bei Tour und Giro, wo ganz genau hingeschaut wurde. Aber auch Team-Ärzte vor Ort oder Personal von den Mannschaften bestätigten, dass es sehr diszipliniert und nach den Vorgaben ablief. 

Die Frankreich-Etappe wurde modifiziert, auch die Schlussetappe. Am Angliru und weiteren Anstiegen die Zuschauer ausgeladen, jede Menge Tests gemacht und stets auf Abstand, Maske & Co. geachtet. Selbst als ein superreicher Team-Finanzier auf Besuch in ein Etappenziel kam und keine Maske dabei hatte, wurde ihm von Betreuern eines anderen Teams eine Maske gereicht. Es scheint, je mehr man im Corona-Alltag dieser Sportart steckt, desto leichter fällt es, damit umzugehen. 

Diese Vuelta hat ein klares Zeichen gesetzt – es ist möglich in sehr schwierigen Zeiten eine Rundfahrt zu veranstalten. Denn wie auch bereits bei der Flandern-Rundfahrt zeigte sich in Spanien, dass die Radsportfans sich sehr wohl disziplinieren können und den Sport lieber am TV genießen wollen, als komplett darauf verzichten zu müssen. 

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