Nach Omloop Het Nieuwsblad & Kuurne-Brüssel-Kuurne
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6 Erkenntnisse des Klassiker-Auftakts

Die Klassiker-Saison 2021 ist eröffnet. Zwei tolle Rennen mit großen Unterhaltungswert - hier unsere Erkenntnisse.

Lust auf mehr

Wann gab es zuletzt ein Opening Weekend, bei dem beide Rennen im Massensprint entschieden wurden? Ich kann mich nicht erinnern! Langweilig war es jedoch definitiv nicht, eher im Gegenteil. Es waren die frühen Attacken der beiden Top-Stars, die das Rennen so beeinflussten, dass es am Ende zum Sprint kam.

Beim Omloop war es Julian Alaphilippe der nach dem Molenberg mit einer Gruppe wegfuhr und dann am Berendries das Solo antrat. So spannten die Verfolger zusammen und stellten den Weltmeister an der Muur. Dass dort keine Vorentscheidung fiel, lag am ausgeglichenen Niveau, taktischen Überlegungen und auch am Wetter. Heftiger Wind und Regen hätten das Rennen sicher deutlich selektiver werden lassen. So kam es am Ende zum Sprint einer sehr großen Gruppe und Davide Ballerini gewann.

Zugmaschine – Mathieu van der Poel an der Spitze

Bei Kuurne-Brüssel-Kuurne war es dann Mathieu van der Poel, der mehr als 80 Kilometer vor dem Ziel davonzog und so die Taktiken der anderen Teams beeinflusste. Statt selbst das Rennen am Kwaremont komplett zu zerlegen und an der Spitze eine möglich Überzahl-Situation schaffen zu wollen, musste man erstmal dafür sorgen, dass Van der Poel wieder eingeholt wird. Ohne Kasper Asgreen, der auf den letzten Metern die Lücke schloss, wäre wohl Van der Poel der Sieger gewesen.

Hätte, hätte, Van der Poel – Radsport scheint simpel, ist taktisch aber vielschichtig. Beim Opening Weekend gab es weder eine Übermannschaft, noch ein lähmendes Gleichgewicht. Dieses Wochenende macht vor allem eins: Bock auf das Frühjahr!

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