Der Fall von Roman Kreuziger (Tinkoff-Saxo) wird erst am 10. Juni vom CAS verhandelt. Beim Tschechen wurden zwischen 2011 und 2012 Unregelmäßigkeiten im Blutprofil gefunden. Damals fuhr er noch für das Astana Team. Nach dem Bekanntwerden im letzten Jahr wurde Kreuziger von seiner Teamleitung aus dem Aufgebot für die Tour de France gestrichen.

Das Tschechische Olympische Komitee sprach Kreuziger aber im September 2014 vom Dopingvorwurf frei. Deshalb durfte Kreuziger, der Doping bestreitet, wieder an Rennen teilnehmen. Gegen den Freispruch hatten der Radsport-Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA Einspruch vor dem CAS eingelegt. Die Entscheidung wird dann kurz vor der Tour de France 2015 fallen. Den Giro könnte Kreuziger aber bestreiten, da bis zur Entscheidung des CAS der Freispruch des Tschechischen Olympischen Komitees gilt.

 

+++ Scheibenbremsen im Peloton +++

 
Die UCI prüft die Einführung von Scheibenbremsen bei Profirennen. Wie die UCI mitteilte sollen die Teams im August und September diesen Jahres bei zwei Rennen die Möglichkeit bekommen, Räder mit Scheibenbremsen im Rennbetrieb zu testen. Im nächsten Jahr soll weiter getestet werden, ab 2017 könnten die offizielle Einführung geschehen.