Auf dem siebenten Teilstück erwartet die Fahrer das mit 264 Kilometern längste Teilstück des 98. Giro d’Italia. Von Grosseto geht es die ersten 70 Kilometer flach am Meer entlang, ehe die Strecke ins Landesinnere führt. Westlich an Rom vorbei, verläuft die Strecke weiter nach Süden, bis nach Fiuggi. Die letzten 150 Kilometer der Etappe geht es ständig rauf und runter. Keine schweren Berge, aber eben auch keine längeren flachen Passagen. Nicht nur die Länge, sondern auch das Finale der Etappe hat eher Klassikercharakter. 15 Kilometer vor dem Ziel geht es erst einen Hügel hinauf, dann wieder hinunter und schließlich wieder bergan zum Ziel. Hier kann nur gewinnen, wer entweder allein ankommt, oder über ordentlich Punch verfügt.

Der Anstieg zum Ziel ist im unteren Teil 4,4 % steil, dann gut 3 Kilometer nahezu flach, bis es die letzten 500 m mit 4% bergauf geht. Für die reinen Sprinter ist das Finale vielleicht insgesamt zu schwer, doch Klassikerfahrern wie Philippe Gilbert dürfte es liegen. Doch wie wird das Rennen laufen? Übernimmt ein Team die Verantwortung, oder lässt man Ausreißer gewähren?

Wir erwarten: Eine starke Gruppe, die gute Chancen auf Erfolg hat.

Favoriten: Philippe Gilbert, Diego Ulissi, Paolo Tiralongo

Profil letzte 10 km 7. Etappe
Profil letzte 10 km 7. Etappe