Chris Froome (Foto: Roth&Roth roth-foto.de)

„Das war heute wirklich schwierig. Aber dafür war das Gefühl im Ziel einfach unbeschreiblich“, freute sich Chris Froome im Ziel in Alpe d’Huez. Der Brite rettete 1:12 min Vorsprung auf den Kolumbianer Nairo Quintana und steht vor seinem zweiten Toursieg.
„Auch meine Teamkollegen waren unbeschreiblich, sie sind den ganzen Tag über an meiner Seite geblieben, Richie Porte bis ganz zum Schluss. Was soll ich sagen, es war ein Traum, anzukommen und immer noch in Gelb zu sein“, fuhr der Brite fort und gab zu, dass er im Schlussanstieg leiden musste. „Ich hatte schon Angst als Quintana angetreten ist. Ich wusste zwar, dass ich noch 2’38“ Vorsprung auf ihn habe, aber es gab durchaus schwierige Momente, in denen ich dachte, vielleicht kann er ja gewinnen.“ Der Brite glaubt fest daran, dass der Kolumbianer auch im nächsten sein großer Rivale sein wird.
Nairo ist jung, sehr stark, er hat eine tolle Mentalität und weiß genau, wann im Rennen er angreifen und das Rennen schwer machen muss. Nairo hat eine große Zukunft vor sich. Ich glaube nächstes Jahr werden wir zurückkommen und wieder gegeneinander kämpfen.“