Der Belgier setzte sich nach 182,5 Kilometern von Puebla de Don Fadrique nach Murcia im Sprint einer größeren Gruppe vor Pelle Bilbao (Caja-Rural) durch. Dritter wurde Kevin Reza (FDJ). Auch Esteban Chaves (Orica-Greenedge) erreichte mit der ersten Gruppe das Ziel und verteidigte das Rote Trikot.

So lief das Rennen

 

Zu Beginn der Etappe ging es leicht bergab und es wurde sehr schnell gefahren. Es dauerte einige Kilometer, bis sich die Ausreißergruppe des Tages gebildet hatte. Iljo Keisse (Etixx-QuickStep), Jimmy Engoulvent (Europcar), Alex Howes (Cannondale-Garmin), Tom Van Asbroeck (LottoNL-Jumbo), Mattia Cattaneo (Lampre-Merida) und Ángel Madrazo (Caja Rural) setzten sich ab, wurden vom Feld jedoch nicht weit weggelassen. Vor allem Giant-Alpecin und Tinkoff-Saxo machten das Tempo und hielten die Ausreißer auf Schlagdistanz. Knapp 50 Kilometer vor dem Ziel gab es einen Massensturz im Feld. Tejay Van Garderen (BMC) kam zu Fall und musste das Rennen aufgeben. Auch Nacer Bouhanni (Cofidis), Kris Boeckmanns (Lotto-Soudal) und Daniel Martin (Cannendale-Garmin) gehörten zu den Sturzopfern. Als es 40 Kilometer vor dem Ziel zum ersten Mal den Alto de la Cresta del Gallo hinauf ging, zerfiel die Spitzengruppe. Im Feld kontrollierte Tinkoff-Saxo das Tempo. Alex Howes ging zwar als Führender mit 40 Sekunden Vorsprung in die Abfahrt, versteuerte sich jedoch und stürzte. Er war zwar schnell wieder auf dem Rad, hatte aber ein Problem mit der Schaltung und musste erneut anhalten. So war der Vorsprung dahin. Als es zum letzten Mal, etwa 20 Kilometer vor dem Ziel, den Alto de la Cresta del Gallo hinauf ging, begannen die Attacken. Mehrfach versuchte es Niki Terpstra (Etixx-Quickstep), auch Teamkollege Brambilla griff an. Im Feld setzte sich Tom Dumoulin an die Spitze und machte Tempo. Über die Kuppe fuhr eine kleine Gruppe, angeführt von José Joaquin Rojas (Movistar) mit ein paar Sekunden Vorspung auf das Feld. Immer wieder gab es Attacken aus dem Feld, immer wieder setzten sich einige Fahrer ab. Peter Sagan (Tinkoff-Saxo) kam knapp 9 Kilometer vor dem Ziel durch einen Motorradfahrer zu Fall und war mächtig sauer.


Drei Kilometer vor dem Ziel waren alle Ausreißer gestellt und Trek machte das Tempo. Im Sprint war der 23-jährige Jasper Stuyven der Stärkste und feiert den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere.