Das Ziel der britischen Mannschaft ist klar: Kapitän Chris Froome ist der Titelverteidiger und Top-Favorit, er soll zum dritten Mal in Gelb nach Paris rollen. Die Favoritenrolle liegt dem Sky-Team. Schon 2012, beim ersten Tour-Sieg der Mannschaft wurde das Rennen für Bradley Wiggins kontrolliert. Auch für Froome machten die Helfer in den letzten Jahren tagelang das Tempo an der Spitze. Vor allem in den Bergen hatte Froome bis zum letzten Anstieg reichlich Helfer an seiner Seite, musste so gut wie nie selbst arbeiten. So wird es auch dieses Jahr sein.

Die Mannschaft geht mit einer extrem starken Truppe ins Rennen. Mit Luke Rowe und Ian Stannard sind zwei tempoharte Klassikerfahrer dabei, die vor allem in der hektischen ersten Woche sehr wichtig sein können, wenn der Kapitän aus dem Wind gehalten und zur Sicherheit vorn im Feld fahren muss. Auch zwischen Pyrenäen und Alpen könnten diese beiden zur Not drei Tage an der Spitze den Wind teilen.

Für die ersten zwei Anstiege bei den Bergetappen hat man Vasil Kiryienka nominiert. Der Weißrusse geht nicht kaputt, hat eine sensationelle Form und holt zur Not auch eine ausgerissene Mustang-Herde zurück, wenn es nötig ist.

Dazu die Bergziegen Sergio Henao, Mikel Landa, Mikel Nieve, Wout Poels und Co-Kapitän Geraint Thomas. Joa, wenn man Froome früh isolieren will, muss man den Gashebel bis zum Anschlag drehen. Doch das könnte vor allem in der letzten Woche wichtig sein. Denn die Alpenetappen sind kurz und intensiv. Wenn die Konkurrenz früher als am letzten Anstieg attackiert, muss sich Froome auf seine Helfer verlassen können.

Der Kader:

Chris Froome – der Chef & Titelverteidiger
Sergio Henao – Bergfahrer
Vasil Kiryienka – unkaputtbare Tempomaschine auf jedem Terrain
Mikel Landa – Kletterer und Rundfahrer
Mikel Nieve – Kletterer
Wout Poels – bergfester Klassikerfahrer
Luke Rowe –tempoharter Rouleur
Ian Stannard – unkaputtbarer Tempobolzer
Geraint Thomas – der Co-Kapitän

 

 

 

 

>> Die Etappen der Tour de France 2016 mit Profil & Karte <<