Seit fünf Jahren endet die Ronde van Vlaanderen in Oudenaarde. Nun hat der Veranstalter Flanders Classics den Vertrag mit der Stadt in Ost-Flandern verlängert. Bis zum Jahr 2023 wird das Ziel in Oudenaarde sein, wofür die Gemeinde tief in die Tasche greifen muss. “Die Stadt wird 400.000 € zahlen. Das ist eine anständige Menge, aber es ist ein fairer Preis”, sagte Renndirektor Wim Van Herreweghe dem belgischen Sender Sporza.

Verändern wird sich das Rennen im kommenden Jahr dennoch, denn der Start ist nicht mehr in Brügge, sondern in Antwerpen. Seit 1998 startete die Ronde in Brügge auf dem Grote Markt. Die Kulisse im Zentrum der mittelalterlichen Stadt ist beeindruckend und für viele Radsportler und Fans ein Highlight im Rennkalender. An der Gänsehaut-Kulisse in Brügge muss sich nun der Start in Antwerpen messen lassen.

Die Muur von Geraardsbergen feiert hingegen im kommenden Jahr ein Comeback, wenn auch sehr früh im Rennen. Der Pflasteranstieg zur Kapelle war viele Jahre der rennentscheidende Ort und ein Wahrzeichen des Rennens. Das Finale und Charakter der Ronde wird sich dadurch wohl nicht ändern. Mit dem Ziel in Oudenaarde bleibt der Oude Kwaremont bleibt die Schlüsselstelle.