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Bardet, Aru, Costa, Boonen, Van Avermaet – große Namen, spannendes Rennen?

Im vergangenen Jahr sicherte sich Vincenzo Nibali den Gesamtsieg der Rundfahrt. Der Italiener sammelte im Oman wichtige Rennkilometer und holte sich Selbstvertrauen auf dem Weg zum Giro-Triumph. Auch wenn Nibali in diesem Jahr nicht am Start steht, mangelt es der Rundfahrt nicht an großen Namen. Romain Bardet (Ag2R) wurde 2016 Zweiter und startet auch in diesem Jahr mit großen Ambitionen. “Es ist mein erstes Rennen und ich will schauen wie es läuft, ob sich all die Arbeit ausgezahlt hat”, sagt Bardet und fügt an: “Aber wenn ich mit dem Druck gut klar komme, kann ich wettbewerbsfähig sein und auch um den Sieg kämpfen.”

Das kasachische Astana-Team stellt mit Fabio Aru, Jakob Fuglsang, Tanel Kangert und Alexey Lutsenko gleich mehrere potenzielle Siegfahrer. UAE Abu Dhabi schickt Ex-Weltmeister Rui Costa ins Rennen. Für BMC will Klassikerspezialist Greg van Avermaet im Oman auf Etappenjagd gehen. „Es ist ein hartes Rennen, aber meine Form ist gut. Also werde ich versuchen, nach Möglichkeit eine Etappe zu gewinnen“, erklärte Van Avermaet.

Auch das Quick-Step-Team startet mit einer starken Mannschaft. Bob Jungels will seinen Etappensieg vom Vorjahr gern wiederholen und hofft mit Blick auf Tirreno-Adriatico bereits in guter Form zu sein. Neben Jungels werden auch die kletterstarken Eros Capecchi, David De La Cruz und Laurens De Plus bei der durchaus anspruchsvollen Rundfahrt starten.

Insgesamt sind neun WorldTour-Teams am Start der Rundfahrt mit HC-Status.

 

Die Strecke

Für die Sprinter bieten sich nur zwei Möglichkeiten auf einen Etappensieg – die erste und die Schlussetappe sind flach und dürften im Massensprint enden. Mit Alexander Kristoff (Katusha-Alpecin), Jampy Drucker (BMC), Sacha Modolo (UAE Abu Dhabi), Tom Boonen (Quick-Step), Sonny Colbrelli (Bahrain Merida), Kristian Sbaragli (Dimension Data), Jakub Mareczko (Wilier Triestina) aber auch Max Walscheid (Sunweb) sind einige endschnelle Fahrer am Start.

Auf den vier weiteren Etappen sind Puncheure und Kletterer gefragt. Die Vorentscheidung um den Gesamtsieg fällt am fünften Tag bei der Bergankunft am Green Mountain. Der Anstieg zum Jebel Akhdar ist 5,7 Kilometer lang und mit 10,5 % durchaus steil. 2016 siegte Vincenzo Nibali und legte den Grundstein für den Gesamtsieg.

Profil des Jebel Akhdar (Foto: © A.S.O.)

 

Die Teams

WorldTour: AG2R La Mondiale, Astana, Bahrain-Merida, BMC, Quick-Step Floors, Dimension Data, Katusha-Alpecin, Sunweb, UAE Abu Dhabi

Pro-Continental: Aqua Blue Sport, CCC Sprandi Polkowice, Delko Marseille Provence KTM, Nippo-Vini Fantini, Sport Vlaanderen-Baloise, UnitedHealthcare Pro Cycling Team, Wallonie – Bruxelles, Wanty–Groupe Gobert, Wilier Triestina.