Greg van Avermaet ist bereit für die großen Klassiker. “Ich komme von Tirreno-Adriatico mit einem guten Gefühl”, sagte der Belgier. “Ich bin wirklich happy mit meiner Form und hoffe, dass ich bei den Klassikern gut sein werde.” Van Avermaet hat nach seinem Sieg beim Omloop Het Nieuwsblad die Strade Bianche las Zweiter beendet und vergangene Woche Tirreno-Adriatico als Vorbereitung bestritten. Nach einem Fußbruch im November ist er verspätet in die Saisonvorbereitung gestartet, zeigt sich aber bereits in herausragender Form. Der explosive Belgier muss die Capi-Anstiege nutzen um die Sprinter abzuhängen.

“Mailand-Sanremo ist ein hartes Rennen und ein bisschen eine Lotterie. Es ist ein tolles Rennen und ich liebe es, aber man braucht ein wenig Glück, um zu gewinnen. Vor allem, wenn man nicht der schnellste Mann im Peloton ist”, sagt van Avermaet. 
Olympiasieg, Tour-Etappensiege und Gelb hat der Belgier auch bereits getragen, doch ein Sieg bei einem Monument fehlt dem 31-Jährigen noch. “Ich will in diesem Jahr mein erstes Monument gewinnen und Mailand-Sanremo ist die erste Möglichkeit. Wenn alles perfekt läuft, hoffe ich eine Chance zu haben.”

Aus einer kleinen Gruppe kann van Avermaet durchaus gewinnen, vor allem nach solch einem langen Rennen. “Je länger das Rennen ist, desto stärker wird Greg”, sagt Sportdirektor Max Sciandri.
Man darf wohl mit einer Attacke am Poggio rechnen, wie schon im Jahr 2015. Doch was am Ende für van Avermaet rausspringt, hängt vor allem an der Konkurrenz.