Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) hat die zweite Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Der 24-Jährige setzte sich nach 187 Kilometern von Orsonville nach Vierzon im Massensprint souverän durch. Zweiter wurde Elia Viviani (Quick-Step). André Greipel (Lotto-Soudal) sprintete auf der ansteigenden Zielgeraden auf Rang drei. Phil Bauhaus (Sunweb) wurde Vierter.
Auftaktsieger Arnaud Demare (Groupama-FDJ) wurde Fünfter und bleibt in der Gesamtwertung vorn.

“Das war ein schwerer Sprint, mit dem kleinen Anstieg zum Schluss”, sagte Groenewegen im Ziel. “Ich hatte eine gute Position in der letzten Kurve, dann habe ich meinen Sprint durchgezogen und gewonnen. Wir wussten, dass es heute die beste Chance für einen Sprint war und wir haben darüber gesprochen und es versucht. Toll, dass es geklappt hat”, so Groenewegen. 

 

Quick-Step stark, bis zur letzten Kurve

Nach einer scharfen Linkskurve, rund 2 Kilometer vor dem Ziel, spannte sich das Quick-Step-Team vor des Feld und machte Tempo. Das Peloton zog sich in die Länge und Elia Viviani war perfekt positioniert. Doch in der letzten Kurve riss hinter den ersten beiden Quick-Step-Fahrern ein Loch und Viviani ließ sich etwas zurückfallen um nicht im Wind zu sein. Der Italiener fand bei Groenewegen dann aber des perfekte Hinterrad. Im Sprint war er jedoch gegen den Niederländer chancenlos. 
Groenwegen war eindeutig der Stärkste und holte seinen fünften Saisonsieg.

 

So lief das Rennen

Bei Gegenwind dauerte es bis zur Rennmitte, ehe die Attacken begannen. Dann setzten sich folgende sechs Fahrer ab: Manuele Boaro (Bahrain-Mérida), Tiago Machado (Katusha-Alpecin), Olivier Naesen (AG2R La Mondiale), Thomas De Gendt (Lotto Soudal), Anthony Delaplace (Fortuneo-Samsic) und Lars Boom (LottoNL-Jumbo).

Doch nur Boaro und Machado behaupteten sich länger vor dem Feld. Man ließ das Duo knapp drei Minuten weg. 

Vor dem letzten Zwischensprint griff das Quick-Step-Team an und Julian Alaphilippe sicherte sich die verbliebene Zeitbonifikation. 

Vier Kilometer vor dem Ziel wurden Machado und Boaro eingeholt. Die Sprinterteams übernahmen die Kontrolle und am Ende siegte Groenwegen souverän. 

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