Jonathan Hivert (Direct Energie) hat die dritte Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Der Franzose setzte sich nach 210 Kilometern von Bourges nach Châtel-Guyon im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe vor Luis Leon Sanchez (Astana) durch. Dritter wurde Rémy Di Grégorio (Delko Marseille Provence KTM).
Den Sprint des Feldes gewann Arnaud Demare (Grouopama-FDJ). 

Am letzten Anstieg hatte sich eine kleine Ausreißergruppe formiert, aus der sich das Trio um Hivert rund 15 Kilometer vor dem Ziel absetzte. Luis Leon Sanchez machte in der Gruppe die meiste Arbeit und auch als Di Grégorio attackierte schloss der Spanier die Lücke. Im Sprint hatte Hivert gegen Sanchez leichtes Spiel und holte sich den Etappensieg. 

In der Gesamtwertung übernimmt Sanchez die Führung. Er führt nun mit 29 Sekunden vor Auftaktsieger Arnaud Demare. 

 

So lief das Rennen

Zu Beginn des Rennens hatten sich drei Fahrer abgesetzt. Jay Thomson (Dimension Data), Fabien Grellier (Direct Energie) und Przemyslaw Kasperkiewicz (Delko Marseille Provence) bildeten diese Ausreißergruppe. Im Feld übernahm das Groupama-FDJ-Team die Kontrolle.

Etwa 35 Kilometer vor dem Ziel wurde mit Grellier der letzte Ausreißer eingeholt. Am Anstieg, 26 Kilometer vor dem Ziel spannte sich das Astana-Team vor das Feld und zog das Tempo an. Schnell fiel das Feld komplett auseinander. Dann bereitete Quick-Step den Angriff von Alaphilippe vor und der Franzose griff wenig später an. Nur Tim Wellens konnte folgen. In der Abfahrt schlossen Lilian Calmejane und Ion Izagirre auf. Wenig später schloss die erste Verfolgergruppe zur Spitze auf.

Etwa 15 Kilometer vor dem Ziel griff Luis Leon Sanchez an und Rémy Di Grégorio und Jonathan Hivert gingen mit. In der Verfolgergruppe war keine Einigkeit und so schloss das Feld um Demare wieder auf.

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