Das Quick-Step Team bereitete den Sprint für Elia Viviani mustergültig vor. Bereits mehr als zwei Kilometer vor dem Ziel setzte sich die Mannschaft an Spitze und bestimmte das Tempo im geschlossenen Feld. Als es auf den letzten Kilometer ging machte zunächst Michael Morkov das Tempo, später übernahm Fabio Sabatini. An dessen Hinterrad war Elia Viviani perfekt positioniert und konnte bis etwas mehr als 100 Meter vor dem Ziel warten, ehe aus dem Windschatten heraus seinen Sprint eröffnete. Viviani zog durch und holte sich souverän seinen zweiten Etappensieg. Weltmeister Peter Sagan (Bora-hansgrohe) wurde Zweiter. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo) sprintete auf Rang drei.

“Das war die perfekteste Leadout, was wir in diesem Jahr gefahren sind”, sagte Viviani im Siegerinterview. “Es ist mein 17. Sieg in diesem Jahr, und dieser Sieg ist für all die Leadout-Jungs”, sagte Viviani und bedankte sich für das “perfekte Leadout”.

 

Simon Yates bleibt in Rot

In der Gesamtwertung änderte sich auf der Flachetappe wenig. Es führt weiterhin Simon Yates (Mitchelton-Scott) vor Alejandro Valverde (Movistar/+1 Sek). Nairo Quintana (Movistar) ist mit 14 Sekunden Rückstand Gesamtdritter. Emanuel Buchmann (Bora-hansgroghe) liegt mit 16 Sekunden Rückstand auf Rang vier.
Von den Favoriten machte nur George Bennett (LottoNL-Jumbo) eine Sekunde gut, er holte sich Rang drei bei Zwischensprint und liegt nun mit 47 Sekunden Rückstand auf Rang 10 der Gesamtwertung.

 

Ein Duo allein unterwegs

Die Ausreißergruppe des Tages bildeten Tiago Machado (Katusha Alpecin) und Jesus Ezquerra (Burgos-BH).  Das Feld ließ das Duo an der langen Leine und holte sie weit vor dem Ziel ein. Im Finale attackierte Diego Rubio (Burgos-BH) aus dem Feld, wurde aber 9 Kilometer vor dem Ziel auch wieder eingeholt. An der 1000-Meter-Marke versuchte Lukas Pöstlberger (Bora-hansgrohe) sich abzusetzen, kam jedoch nicht entscheidend weg.