Im Sprint einer größeren Gruppe hat sich Peter Sagan (Bora-hansgrohe) durchgesetzt und seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Zweiter wurde nach 146,2 Kilometern von Lobethal nach Uraidla der Spanier Luis León Sánchez (Astana). Vorjahressieger Daryl Impey (Mitchelton-Scott) wurde Dritter.

 

Sanchez knapp geschlagen

Auf den welligen Schlussrunden dünnte sich das Feld immer weiter aus. So kam es am Ende zum Sprint eines auf rund 40 Fahrer dezimierten Feldes. Daryl Impey eröffnete früh den Sprint und Sagan ging sofort an sein Hinterrad. Aus dem Windschatten heraus hatte Sagan keine Probleme an Impey vorbeizufahren, musste jedoch Luis Leon Sanchez in Schach halten. Denn Sanchez hatte sich an Sagans Hinterrad gesetzt und versuchte bergab zum Ziel an Sagan vorbeizuziehen. Doch am Ende konnte Sagan den Sieg einfahren.

 

Kopie von 2018

Damit lief das Finale ähnlich wie die Austragung von 2018. Vor 12 Monaten hatte Sagan auch Impey noch abgefangen. Sanchez wurde 2018 Dritter in Uraidla. Für Impey bedeutet Platz drei auch einen Sprung nach vorn in der Gesamtwertung. 

“Nach dem letzten Anstieg dachte ich, dass die Etappe genauso wie letztes Jahr verlaufen könnte, und am Ende war es auch so”, so Sagan nach dem Rennen. “Es war von Vorteil, die Strecke des Finale zu kennen. Es war natürlich gut für uns, dass vor allem Kletterer im Finale mit dabei waren, weil es den Sprint für mich leichter macht, aber Sanchez hat den Sieg nur knapp verpasst”, so Sagan.


 

Lange Zeit hatte eine siebenköpfige Ausreißergruppe das Rennen bestimmt. Zur Gruppe gehörte auch der Südbadener Nico Denz vom Team Ag2R. 

In der Gesamtwertung führt weiter Patrick Bevin (CCC). Peter Sagan ist nun mit einer Sekunde Rückstand Zweiter. Sanchez ist Gesamtdritter.