Im letzten Kreisverkehr, wenige hundert Meter vor dem Ziel, zog Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) innen an Nacer Bouhanni (Cofidis) vorbei, ging als erster auf die kurze Zielgerade und holte sich clever seinen ersten Saisonsieg. Bouhanni wurde hinter Europameister Trentin Zweiter. Platz drei ging an Ben Swift vom Team Sky. 

“Wir wussten, dass man maximal an Position zwei aus dem Kreisverkehr kommen darf, um die Etappe gewinnen zu können. Ich hab versucht, als erster durchzufahren und war wirklich schnell, das war eine gute Aktion”, so Trentin.  “Ich habe mich gut gefühlt, meine Trainingswerte waren in Ordnung, aber Zahlen im Training und Rennen sind zwei verschiedene Dinge. Heute hatte ich nie Probleme und ich denke, dass ich einen wirklich guten Sprint gefahren bin – im richtigen Moment in die richtige Position gegangen bin”, so Trentin nach dem Rennen. “Es fühlt sich richtig gut an, vor allem, weil ich den ganzen Winter über sehr hart gearbeitet habe und das ganze Team auf dieser ersten Etappe, beim ersten Rennen für uns in Europa, so engagiert war”, so Trentin.

 

Auftaktsieger Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) wurde Etappensechster und verteidigte das Leadertrikot. Er führt weiter mit fünf Sekunden Vorsprung auf Ion Izagirre (Astana). Tony Martin (Jumbo-Visma) bleibt Gesamtdritter. 

 

Viel Arbeit für Jumbo-Visma

Die Ausreißergruppe des Tages war weit vor dem Ziel eingeholt und das Astana-Team schlug am letzten Anstieg, rund 45 Kilometer vor dem Ziel, ein hohes Tempo an. Auch Top-Sprinter Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) bekam Probleme und musste reißen lassen. Aber seine Teamkollegen warteten und investierten viel Energie in die Verfolgung des Feldes. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel schafften sie den Anschluss. Doch im Sprint konnte Groenewegen keine entscheidende Rolle spielen. Er wurde am Ende 14.

 

 

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