Der Scheldeprijs trägt den Beinamen “Inoffizielle Sprinter-WM”, denn traditionell ist das Rennen eine Angelegenheit für die endschnellen Männer. Zum 107. Mal wird das traditionsreiche Rennen bereits ausgetragen. Mit dem Termin am Mittwoch zwischen Ronde van Vlaanderen und Paris-Roubaix sind viele der ganz großen Namen am Start. Auch wenn es immer wieder mutige Ausreißer versuchen, dem Feld zu entkommen – meist endet das Rennen im Massensprint.

 

Die Strecke

Über 203 Kilometer geht es vom niederländischen Terneuzen nach Schoten. Der Kurs ist sehr ähnlich dem der vergangenen Austragung. Auf den ersten Kilometern geht es durch das windanfällige Zeeland, wo sich 2018 mehrere Windstaffeln bildeten und es früh ein hartes Rennen wurde. Auch in diesem Jahr müssen die Teams hier sehr aufmerksam sein, sollte ein heftiger Wind wehen. Rund 33 Kilometer vor dem Ziel wird zum ersten Mal die Ziellinie passiert. Anschließend stehen noch zwei Runden auf einem 16,8 Kilometer langen Kurs an. Dabei muss auch jeweils ein 1,7 km langer Pflaster-Sektor überwunden werden. Allerdings ist das Pflaster der Broekstraat im Vergleich zu den üblen Passagen von Paris-Roubaix sehr gemäßigt. 

Profil Scheldeprijs 2019

Die Favoriten

Es sind die endschnellsten Fahrer mit einer gute Mannschaft, die hier zu den Top-Favoriten zählen. Neben Titelverteidiger Fabio Jakobsen sind auch Pascal Ackermann, André Greipel, Jasper Philipsen, Daniel McLay und Max Walscheid am Start. Auch Rekordsieger Marcel Kittel, der aus einer Trainingsphase kommt, wird starten. Dazu sind auch Hugo Hofstetter und Adam Blythe am Start. 

***** Fabio Jakobsen, Pascal Ackermann
**** Jasper Philipsen, Kristoffer Halvorsen
*** Moreno Hofland, Niccolò Bonifazio
** Tom Van Asbroeck, Adam Blythe, Jens Debusschere, Jonas van Genechten
* Michael van Staeyen, Chris Lawless, Marcel Kittel, Baptiste Planckaert 

Die offizielle Startliste findest du hierStartliste hier bei PCS.