Der entscheidende Moment war:

Die Entscheidung fiel wie in den letzten Jahren auch an der Mur de Huy. Auch wenn es erfreulicherweise zuvor einige Attacken gab, ist das Rennen doch relativ einfach zu berechnen und für die Favoritenteams zu kontrollieren.

Der stärkste Fahrer:

Julian Alaphilippe. An der Mur lässt es sich anscheinend einfacher mit Fuglsang “taktieren” als auf der flachen Zielgeraden des Amstel.

Überrascht hat mich:

Bjorg Lambrecht. Es hat sich beim Brabantse Pijl und beim Amstel ja schon angedeutet. Aber ein vierter Platz beim Fleche ist für einen 22-Jährigen schon ein Ergebnis auf einem anderen Level.

Einen taktischen Fehler gemacht hat: 

Wenn es auch sicher eher schlechtes Timing war als ein taktischer Fehler, ist mir das Leadout von Bora-hangrohe in die Mur aufgefallen. Das war wohl etwas zu früh, da sie 3km vor dem Ziel alle geschlossen vorn waren und dann am Fuße der Mur doch zu weit hinten – ein kleines Detail, aber gerade bei dem Finale sehr wichtig.

Für mein CCC-Team lief es:

Kein Ergebnis wie beim Amstel, aber für mehr hat es anscheinend nicht gereicht. Alessandro (Anmerk. De Marchi) war immer auf der Höhe des Geschehens, von daher kann man ihm keinen Vorwurf machen.