Auf der dritten Etappen bekommen die Sprinter wohl erneut die Chance auf den Etappensieg. Die Etappe von Vinci nach Orbetello ist lang, aber topografisch wenig anspruchsvoll. Vermutlich werden sich erneut die Teams der Sprint-Favoriten zusammenfinden und im Feld den Ausreißern gemeinsam hinterher jagen. Ohne Druck, aber sicher top motiviert und voller Selbstvertrauen geht Pascal Ackermann ins Rennen. Nach dem Sieg am Sonntag möchte er natürlich nachlegen. Doch Elia Viviani, Fernando Gaviria und Caleb Ewan würden zu gern Revanche nehmen.

Für die Männer im Kampf um den Gesamtsieg heißt es schlichtweg schadlos durchzukommen. Doch mit mehr als 220 Kilometern ist es erneut ein langer Tag im Sattel, an dem es gilt die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. Laut Wettervorhersage soll es trocken bleiben, aber ein durchaus kräftiger Wind wehen, der für Rückenwind sorgt. Kurz vor dem Ziel gibt es einen Richtungswechsel und es gilt aufmerksam zu sein.

 

Die Strecke

Karte der 3. Etappe des Giro 2019

Der Parcours führt erneut gen Süden. Es geht einige Kilometer im Landesinneren entlang der Küste. Nach rund 30 Kilometern gibt es einen kurzen Anstieg, der aber nicht kategorisiert ist. Leicht wellig, geht es zur Verpflegung und rund 37 Kilometer vor dem Ziel steht die einzige Bergwertung des Tages an. So wird Giulio Ciccone das Blaue Trikot auf jeden Fall verteidigen können.

Die Anfahrt zum Ziel ist nicht sonderlich Kurvenreich, aber es geht über eine Landzunge auf eine Halbinsel und dann über eine Brücke nach Orbetello. Sollte es tatsächlich sehr windig sein, könnte es hier knifflig werden. Etwa 400m vor dem Ziel gibt es noch einmal eine Links-Rechts-Kurvenkombination auf die Zielgerade. Der Wind dürfte den Fahrern auf der Zielgeraden von links vorn entgegen blasen. Starke Helfer und ein perfektes Timing sind erneut extrem wichtig.

Das Finale der 3. Etappe des Giro 2019

 

Die Favoriten

Nach seinem Sieg vom Sonntag wäre Pascal Ackermann der Top-Favorit. Klar, er hat gezeigt, dass er schnell ist und kann nun ohne Druck ins Rennen gehen. Aber auch für ihn muss alles passen, damit er die Quote von 100% gewonnen Massenstart-Etappen bei Grand Tours beibehält 😉 . Doch man muss auch bedenken, dass die 2. Etappe mit den Anstiegen vor dem Ziel für Ackermann perfekt war. Denn gerade nach schweren Rennen zeigt er starke Sprints. Das dritte Teilstück ist deutlich flacher und so rücken die Top-Sprinter in die Favoritenrolle. Caleb Ewan, Elia Viviani und Fernando Gaviria sind wohl die heißesten Kandidaten für den Tagessieg. Aber Ackermann, Arnaud Démare, Giacomo Nizzolo, Jakub Mareczko & Co. werden ebenso voll reinhalten.

***** Elia Viviani, Caleb Ewan
**** Fernando Gaviria, 
*** Arnaud Demare, Pascal Ackermann, 
** , Sacha Modolo, Jakub Marczko
* Giancomo Nizzolo, Kristian Sbaragli, Manuel Belletti, Davide Cimolai 

Start: 12:09 Uhr
Ziel: ~17:15 Uhr


Die weiteren Etappen mit Profil

4. Etappe | 14. Mai | ORBETELLO – FRASCATI | 228 km  **
5. Etappe | 15. Mai | FRASCATI – TERRACINA | 140 km *
6. Etappe | 16. Mai | CASSINO – SAN GIOVANNI ROTONDO | 233 km  ***
7. Etappe | 17. Mai | VASTO – L’AQUILA | 180km  **
8. Etappe | 18. Mai | TORTORETO LIDO – PESARO | 235 km ***
9. Etappe | 19. Mai | RICCIONE – SAN MARINO | 34,7 km **** ITT
Ruhetag 20. Mai 
10. Etappe | 21. Mai | RAVENNA – MODENA | 147 km *
11. Etappe | 22. Mai | CARPI – NOVI LIGURE | 206 km *
12. Etappe | 23. Mai | CUNEO – PINEROLO | 146 km ***
13. Etappe | 24. Mai | PINEROLO – CERESOLE REALE (Lago Serrù) | 188 km  ****
14. Etappe | 25. Mai | SAINT-VINCENT- COURMAYEUR | 131 km *****
15. Etappe | 26. Mai | IVREA – COMO | 237 km ****
Ruhetag 27. Mai
16. Etappe | 28. Mai | LOVERE – PONTE DI LEGNO | 226 km *****
17. Etappe | 29. Mai |  COMMEZZADURA (Val di Sole) – ANTERSELVA/ANTHOLZ | 180 km ***
18. Etappe | 30. Mai |  VALDAORA/OLANG – SANTA MARIA DI SALA | 220 km *
19. Etappe 31. Mai |  TREVISO – SAN MARTINO DI CASTROZZA | 151 km ***
20. Etappe | 1. Juni | FELTRE – CROCE D’AUNE-MONTE AVENA | 193 km *****
21. Etappe | 2. Juni | VERONA – VERONA | 15,6 km ITT ***

4. Etappe | 14. Mai | ORBETELLO – FRASCATI | 228 km  **
Profil der 4. Etappe des Giro d’Italia 2019

 

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