AirBreaker

Am Morgen saß ich noch mit meinem WG-Mitbewohner beim Frühstück und diskutierte über das Favoritenfeld bei der Tour de France, wenig später kam ein Päckchen vom CyclingMagazine. Darin, ein Helm. Der neue ABUS AirBreaker.

Zunächst war ich etwas skeptisch, als ich ihn das erste Mal in der Hand hielt. Auf den ersten Blick sah er aus wie ein Kinderhelm und dann dazu noch in knallrot. Der erste Gedanke war, wie passt das zu meinen Trikots, und welche Brille kann man zu der Frontansicht des Helmes überhaupt fahren? Aber Testpilot sein verpflichtet, also auf das Ding.

Ich zog ihn auf und war total überrascht. Er saß wie angegossen, war super leicht und was mir erst beim Aufsetzen auffiel, er hat nur einen Riemen an jeder Seite. Das zweite Band haben sie mit dem vorderen vernäht, somit gibt es keine lästigen Plastikteilchen mit denen man versucht, die Bänder anzupassen bis sie irgendwann gut unter dem Kinn halten.

Auch das Einstellen des Kopfumfangs mit Hilfe eines Rädchen am Hinterkopf ist einfach zu bedienen und reicht von der Größe aus, um noch eine Radkappe oder gar eine Wintermütze unter den Helm anzuziehen. Außerdem lässt sich der Verstellring auch gut in der Höhe anpassen und so über den Hinterkopf nach unten ziehen, dass der Helm beim Wackeltest mit dem Kopf in Richtung Boden gesenkt, nicht vom selbigen runter rutscht.

[ngg_images source=“galleries“ container_ids=“48″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_imagebrowser“ ajax_pagination=“0″ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Bedenken hatte ich jedoch noch mit dem Innenpolster des Helmes, dies fällt sehr dürftig aus und ist nur im vorderen Bereich des Helmes, an der Stirn, integriert. Ob das nicht auf Dauer etwas weh tut? Allerdings kann man diese Polster wohl auch herausnehmen und waschen. Sie sind nicht mit einem Klettverschluss im Helm verklebt sondern in den Helm eingespannt, so dass der Helm nicht direkt auf dem Kopf sitzt.

Ich zog direkt los, um den Helm auch beim Fahren und nicht nur vor dem Spiegel zu testen. Während der Fahrt habe ich mich am Anfang in jeder Fensterspiegelung misstrauisch begutachtet, und war doch überrascht, wie gut die rote Farbe des Helmes aussieht. Nach 20 Minuten hatte ich den Helm aber bereits vergessen. Er war ein Teil von mir.

Als ich nach 2 Stunden wieder heimkehrte, war ich positiv vom ersten Eindruck überrascht. Ich war selten auf Anhieb so zufrieden mit einem neuen Helm. Lediglich eine kleine Druckstelle hatte ich auf der Stirn, obwohl ich ohne jegliche Cap oder Mütze unter dem Helm gefahren bin, ich denke jedoch dass sich das noch einstellen lässt.

Ich bin gespannt, wie der Helm bei längeren Touren sitzt, und ob ich die Druckstelle an der Stirn noch in den Griff bekomme.

Der erste Eindruck ist sehr gut, ich werde pflichtbewusst weiter testen! 

ABUS Produkte findet ihr hier bei Brügelmann.

 


Über CM-Testpilot – Empfehlungen von Freunden für Freunde:

In den vergangenen zwei Jahren ist mit unserem Radsportmagazin auch eine großartige Community entstanden. Dort habt ihr euch in den vergangenen Monaten nicht nur über den Profisport, sondern auch über TrainingAusrüstung und Räder ausgetauscht, euch gegenseitig Tipps gegeben und diskutiert.

Daraus entstand die Idee des „CyclingMagazine-Testpiloten“. Dabei seid ihr, also die radsportbegeisterte CyclingMagazine-Community als Tester gefragt. Ihr testet Radausrüstung aus dem Shop von Brügelmann und gebt eure Erfahrungen und Gedanken dazu an die Community weiter – direkt aus dem (Radsport)Alltag, praxisnäher als jeder synthetischer Labortest. Daraus sollen „Empfehlungen von Freunden für Freunde“ entstehen. 

Wenn du Lust hast, Radsportausrüstung und Klamotten zu testen, schickst du uns eine Mail an testpilot@cyclingmagazine.de mit folgenden Informationen: Geschlecht, Kleidergröße, Kopfumfang, Schuhgröße, ~Jahreskilometer (Rennrad/Mountainbike), Arbeitspendler (ja/nein).