Bei den Cyclassics in Hamburg machen seit Jahren die Sprinter den Sieg unter sich aus. Die Zahl der Sprinter-Rennen im WorldTour-Kalender ist überschaubar, so locken die Cyclassics in jedem Jahr viel Sprint-Prominenz an die Elbe. Dass es auch am Sonntag zu einem Massensprint kommt, ist zwar sehr wahrscheinlich, aber nicht sicher. Das Profil ist zwar überwiegend flach, aber wer am Ende in Hamburgs Innenstadt jubeln will, muss am steilen Waseberg dranbleiben. So müssen die Sprinter in guter Form sein, um hier nicht zu viel Energie zu verlieren oder gar abgehängt zu werden.


 


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Die Strecke

Auch 2019 ist das Rennen mit einer Länge von 216,4 Kilometer angegeben. Start und Ziel sind traditionell in Hamburgs Innenstadt. Der Parcours ist nahezu identisch mit dem aus dem Vorjahr. 2018 hatte man die übliche Strecke nach Beschwerden von Anwohnern über eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten etwas geändert, wie das Abendblatt berichtete. So geht es seit 2018 nach dem Start gen Osten aus Hamburg heraus, führt der Kurs der Profis und die 100-Kilometer-Strecke der Hobby-Sportler nicht nach Niedersachsen, sondern nach Schleswig-Holstein.

Profil der Cyclassics 2019

Nach der Schleife gen Osten kehrt das Profi-Feld nach etwa 100 km zurück nach Hamburg und es geht gen Westen zum berühmten Waseberg. Anders als 2018 muss der 16’% steile Waseberg insgesamt vier Mal erklommen werden. Das erste Mal 81 Kilometer vor dem Ziel und dann nur 13 km später das zweite Mal. Anschließend führt die Strecke ins Hamburger Zentrum und 53 Kilometer vor dem Ende das erste Mal durchs Ziel

Danach geht es erneut zum Waseberg, der dann noch zwei Mal erklommen werden muss. Vermutlich wird es spätestens bei der letzten Waseberg-Auffahrt einige Attacken geben, doch der Weg bis zum Ziel ist mit mehr als 15 Kilometern recht lang. So bleibt den Sprinterteams noch viel Zeit, einer möglichen Ausreißergruppe hinterher zu jagen. Die Anfahrt zum Ziel ist kurvenreich und man muss bereits vor der letzten Rechtskurve vorn positioniert sein, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

Die letzten Kilometer zum Ziel

 

Die Favoriten

Der Blick in die Siegerliste verrät – es sind die Top-Sprinter, die hier zu den Favoriten gehören. Titelverteidiger Elia Viviani kommt mit einem starken Team nach Hamburg und ist nach zwei Siegen in Folge der Top-Favorit. Mit  Alexander Kristoff, Arnaud Demare, Caleb Ewan und André Greipel sind ebenfalls ehemalige Sieger dabei. Auch Pascal Ackermann gehört zu den Top-Favoriten auf den Sieg. 

 

***** Elia Viviani, Pascal Ackermann
**** Caleb Ewan
***  Arnaud Demare, Alexander Kristoff
** Andre Greipel,  Sonny Colbrelli, Jasper Philipsen 
* Matteo Trentin, Giacomo Nizzolo, Daniel McLay, 

Die offizielle Startliste gibt es hier – Bei PCS hier

So lief das Rennen 2018

 

Siegerliste

1996 Rossano Brasi (ITA)
1997 Jan Ullrich (GER)
1998 Leon Van Bon (NED)
1999 Mirko Celestino (ITA)
2000 Gabriele Missaglia (ITA)
2001 Erik Zabel (GER)
2002 Johan Museeuw (BEL)
2003 Paolo Bettini (ITA)
2004 Stuart O’Grady (AUS)
2005 Filippo Pozzato (ITA)
2006 Oscar Freire (ESP)
2007 Alessandro Ballan (ITA)
2008 Robbie McEWEN (AUS)
2009 Tyler Farrar (USA)
2010 Tyler Farrar (USA)
2011 Edvald Boasson Hagen (NOR)
2012 Arnaud Démare (FRA)
2013 John Degenkolb (GER)
2014 Alexander Kristoff (NOR)
2015 André Greipel (GER)
2016 Caleb Ewan (AUS)
2017 Elia Viviani (Sky)
2018 Elia Viviani (QuickStep)