Kasper Asgreen (Deceuninck-QuickStep) hat die dritte Etappe der Deutschland Tour 2019 gewonnen. Der Däne setzte sich nach 189 Kilometern von Göttingen nach Eisenach im Sprint gegen Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) durch. Den Sprint der Verfolger gewann Sonny Colbrelli (Bahrain Merida). 

Knapp zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel hatte sich Stuyven aus der rund 20 Fahrer großen Favoritengruppe abgesetzt. Asgreen setzte nach und konnte zum Belgier aufschließen. Das Duo arbeitete gut zusammen und rettete einen Vorsprung von 17 Sekunden ins Ziel. Im Sprint siegte Asgreen souverän und Stuyven übernimmt Rot.

Vor der Schlussetappe liegt Jasper Stuyven nun 13 Sekunden vor Sonny Colbrelli. Gesamtdritter ist Alexey Lutsenko (+18 Sek/Astana). 

 

 

So lief das Rennen

Kurz nach dem Start setzten sich drei Fahrer ab. Gemeinsam mit Julian Alaphilippe (Deceuninck-QuickStep) und Mads Pedersen (Trek-Segafredo) setzte sich der 19-jährige Miká Heming vom Team Dauner-Akkon aus dem Feld ab. Das Feld ließ das Trio zunächst ziehen.

Doch das Feld erhöhte nach und nach das Tempo und so schmolz der Vorsprung. Heming musste rund 45 Kilometer vor dem Ziel die beiden WorldTour-Profis ziehen lassen. Doch auch Alaphilippe und Pedersen wurden rund 26 Kilometer vor dem Ziel eingeholt.

Auf dem Weg zur letzten Bergwertung des Tages war das Tempo enorm hoch. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) holte sich die Punkte und übernimmt damit die Führung in der Bergwertung. Das hohe Tempo bergauf hatte für Risse im Feld gesorgt. Der Gesamtführende Alexander Kristoff (UAE) war abgehängt.

Das Deceuninck-QuickStep-Team war mit fünf Fahrern vorn vertreten und bestimmte das Tempo. So wuchs der Vorsprung der 21-Fahrer großen Spitzengruppe schnell auf mehr als 30 Sekunden.

Auch Simon Geschke (CCC) und Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe() waren in der Gruppe vertreten und versuchten, sich mit einer Attacke abzusetzen. Aber sie kamen nicht weg. “Ich war etwas weiter hinten und habe gesehen, dass Buchmann attackiert. Er ist ein super Bergfahrer, aber in der Ebene hat er nicht den allerbesten Punch. Da habe ich entschieden, meine Attacke zu setzen, an sein Hinterrad zu gehen und dann gleich nach links zu ziehen und wegzufahren”, beschrieb Stuyven die Situation.

Am Ende siegte Asgreen und Stuyven holte Rot.