Der Grand Prix de Québec ist der erste Teil des World-Tour-Renn-Duos in Kanada. Das zweite Rennen ist der Grand Prix Cycliste de Montréal, der am Sonntag ausgetragen wird. Das Fahrerfeld ist nahezu identisch. Der Grand Prix de Québec wird auf einem Stadtkurs ausgetragen, bei dem es jeweils mehrere kurze Anstiege gibt. Der 12,6 Kilometer lange Rundkurs ist durchaus anspruchsvoll und eine Angelegenheit für die Klassikerspezialisten.

“Das ist ein sehr schönes Rennen, aber auch sehr schwer. Man muss sehr endschnell oder explosiv sein. Für Fahrer wie mich vielleicht etwas zu schwer, aber wenn ich in einer super Form starte, kann ich dort im Finale auch mitmischen”, sagt Jens Debusschere vom Team Katusha-Alpecin, der in diesem nicht am Start steht, sondern bei der Tour of Britain dabei ist. “Ich persönlich mag das Québec-Rennen ein bisschen mehr, weil der Anstieg nicht zu lang ist. Man hat zwar nicht sehr viel Zeit sich zu erholen, aber meist sind es nur 1-2 Minuten, die es bergauf geht. Meist wird das Feld in jeder Runde etwas kleiner und es gibt ein echtes Ausscheidungsfahren. Am Ende kommt es dann meist zum Sprint eines kleinen Feldes”, so der endschnelle Belgier.



  

Es sind vor allem die bergfesten Sprinter und Puncheure, die hier zu den Favoriten zählen. Das Rennen wurde erst 2010 ins Leben gerufen und zählte von Beginn an zur World Tour. Meist bietet sich den Zuschauern ein attraktives und spannendes Rennen.

Die Strecke

Das Profil

Das Rennen hat in jeder Runde drei kurze Anstiege. Keine üblen Rampen, aber schwer genug, dass die Spezialisten für die hügeligen Klassiker eine Attacke setzen können. Zum Ziel geht es bergauf, hier darf man nicht zu früh seine Körner verschießen. In den vergangenen Jahren wurde das Rennen im Finale meist schnell und es formierten sich immer wieder kleinere Gruppen. Doch am Ende ging das dezimierte Feld geschlossen in die Steigung zum Ziel. 

 

Die Favoriten

Peter Sagan hat das Rennen bereits zwei Mal gewonnen, er zählt wohl auch in diesem Jahr zu den Favoriten. Titelverteidiger Michael Matthews wird auch am Start stehen. Greg van Avermaet war bei den vergangenen drei Austragungen jeweils Zweiter und will endlich den Sieg einfahren. 

Fahrer wie Tim Wellens, Matej Mohoric, Michael Valgren, Diego Ulissi oder Oliver Naesen sollte man ebenfalls auf dem Zettel haben. Auch Julian Alaphilippe und Remco Evenepoel und Deutschland Tour Sieger Jasper Stuyven zählen zum Favoritenkreis.

***** Michael Matthews, Greg Van Avermaet
**** Sonny Colbrelli, Peter Sagan
*** Zdenek Stybar, 
** Oliver Naesen, Diego Ulissi, Tim Wellens, Gregor Mühlberger
* Matej Mohoric

 

Die Startliste bei PCS