Fabio Jakobsen (Deceuninck-QuickStep) hat die 21. Etappe der 74. Vuelta a España gewonnen. Der Niederländische Meister setzte sich nach 106 Kilometern von Fuenlabrada nach Madrid im Massensprint vor Sam Bennett (Bora-hansgrohe) durch. Dritter wurde Szymon Sajnok (CCC). 

“Das Team war im Finale weit vorn und ich musste nur dran bleiben. Die Mannschaft war die ganze Vuelta stark und sie haben mir auch heute den Sprint super vorbereitet. Ich musste einfach nur Richeze folgen, er ist definitiv einer der besten Anfahrer der Welt”, sagte Jakobsen im Siegerinterview. “Ich habe bis 150 m vor dem Ziel gewartet und dann einfach den Sprint eröffnet. Ich bin so glücklich, gewonnen zu haben. Das war meine erste Grand Tour, ich hatte einige schwierige Momente, mental und körperlich war es hart. Für mich ist das der größte Moment meiner Karriere, vor allem hier im Meistertrikot zu gewinnen”, so Jakobsen.

Roglic jubelt in Rot

Primoz Roglic (Jumbo-Visma) erreichte mit dem Hauptfeld das Ziel und machte seinen ersten Grand-Tour-Sieg perfekt. An der Seite seiner Teamkollegen rollte er in Madrid jubelnd über die Ziellinie. Alejandro Valverde (Movistar) ist Gesamtzweiter und Tadej Pogacar (UAE) komplettiert das Poidum.

So lief das Rennen

Zu Beginn wurde in die Kameras gewunken, für Fotos posiert und angestoßen. Als das Feld die Ziellinie 52 km vor dem Ziel das erste Mal passierte, begannen die Attacken. Daniel Martinez (EF Education First) und Diego Rubio (Burgos-BH) konnten sich schließlich einige Sekunden absetzen, aber die Sprinterteams hielten sie an der kurzen Leine. Etwa sieben Kilometer vor dem Ziel war das Duo wieder eingeholt.