Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel hatte sich Luis Leon Sanchez (Astana) aus dem Feld abgesetzt und behauptete sich lange an der Spitze. Die kleine Verfolgergruppe hatte Sanchez bereits im Blick, als etwa 800 m vor dem Ziel Gianni Moscon (Ineos) attackierte. Jakob Fuglsang (Astana) ging sofort an sein Hinterrad und auch Pierre Latour (AG2R) folgte. Als letzter Fahrer schloss auch Primoz Roglic (Jumbo-Visma) auf. Moscon nahm den Fuß vom Gas, das Tempo sackte ab und das nutzte Roglic zur Attacke. Der Vuelta-Sieger zog durch und holte sich nach 197 Kilometern von Saronno nach Varese den Sieg.

Zweiter wurde Giovanni Visconti (Neri Sottoli-Selle Italia-KTM), der den Sprint der Verfolger vor Toms Skujiņš (Trek-Segafredo) gewann.

Ausreißer früh eingeholt

Früh im Rennen setzten sich Michael Gogl (Trek-Segafredo), Umberto Marengo (Neri-Sottoli), Jose Herrada (Cofidis), Davide Ballerini (Astana), Valerio Agnoli (Bahrain-Merida) und Mattia Frapporti (Androni-Giocattoli) ab. Doch bereits mehr als 35 Kilometer vor dem Ziel waren sie wieder eingeholt und es formierte sich eine neue Ausreißergruppe um Daniel Martin & Diego Ulissi (UAE Team Emirates), David Gaudu & Rudy Molard (Groupama-FDJ), Alejandro Valverde (Movistar), Eddie Dunbar (Ineos), George Bennett (Jumbo-Visma), Luis Leon Sanchez (Astana), Dylan Teuns (Bahrain-Merida), Michael Woods (EF), Davide Formolo (Bora-Hansgrohe), Wilco Kelderman (Sunweb) und Mathias Frank (AG2R).

Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel griff Sanchez an und setzte sich ab. Vincenzo Nibali und Bauke Mollema gelang es vom Feld noch zu den Verfolgern um Martin aufzuschließen. 

Fehlgeleitet

Rund 15 Kilometer vor dem Ziel folgte die Verfolgergruppe um Nibali einem Motorrad, das jedoch im Kreisverkehr den falschen Weg nahm. Die Gruppe fuhr hinterher und büßte sehr viel Zeit ein. Davon profitierte zunächst Sanchez und auch das Feld.