Die Anti-Doping-Kommission CADF hat Jakob Fuglsang entlastet. Die unabhängige Kommission veröffentlichte am Mittwoch eine Stellungnahme. Man habe den Radsport-Weltverband UCI nach eingehender Prüfung der vorliegenden Daten nicht zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Fuglsang oder dessen Astana-Team aufgefordert. “Die CADF bestätigt, dass sie nach sorgfältiger Prüfung der verfügbaren Elemente den Bericht nicht an die UCI zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen die betreffenden Personen oder Teams weitergeleitet hat”, heißt es in der Stellungnahme.
Man habe Informationen über mögliche Doping-Verstöße erhalten und dann externe Ermittler mit Recherchen beauftragt. Man habe alle Daten vertraulich behandelt und bedauere, dass der Report öffentlich wurde. “Die CADF behandelte die in dem Bericht enthaltenen Informationen mit äußerster Sorgfalt. Zu keinem Zeitpunkt gab sie die Ergebnisse an andere Dritte, auch nicht an Medienvertreter, weiter”, heißt es in der Stellungnahme.
Die dänische Tageszeitung Politiken hatte über den Report berichtet und so den Fall öffentlich gemacht. Laut der Zeitung soll Fuglsang Kontakt mit dem gesperrten Doping-Arzt Michele Ferrari gehabt haben. Fuglsang, das Astana Team und auch Ferrari hatte die Vorwürfe stets bestritten.