Ursprünglich für den 5. April war die Flandern-Rundfahrt 2020 geplant. Doch wegen der Coronavirus-Epidemie kann das Rennen nicht stattfinden. “Flanders Classics ist gezwungen, die Flandern-Rundfahrt zum geplanten Termin abzusagen”, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Veranstalters. “Heute Abend hat die Bundesregierung eine Reihe zusätzlicher Massnahmen im Kampf gegen das COVID-19-Virus verhängt. Darüber hinaus wurde die Frist für die Maßnahmen bis zum 5. April verlängert. Das bedeutet, dass Flanders Classics nicht mehr in der Lage ist, die Flandern-Rundfahrt zum geplanten Termin zu organisieren”, so die Mitteilung. 
Das größte Eintagesrennen der Welt soll nach Möglichkeit später nachgeholt werden. Man prüfe derzeit zusammen mit der UCI und Vertretern der Teams und Fahrer die Möglichkeit einer Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr.
“Tatsächlich verhindern die neuen, von der Bundesregierung auferlegten Maßnahmen, dass wir die Flandern-Rundfahrt am 5. April veranstalten können. Es gibt natürlich wichtigere Themen als den Radsport im Moment. Wir hoffen, dass es uns allen gelingen wird, ein Klima zu schaffen, in dem wir kurzfristig unser normales Alltagsleben wieder aufnehmen können”, so Tomas Van Den Spiegel, CEO von Veranstalter Flanders Classics.