Das Team Bora-hansgrohe bereitet den Wiedereinstieg in die Saison vor. An dem neuen Einsatzplan wird akribisch gearbeitet und in wenigen Wochen steht das erste Teamtrainingslager an. “Um eine möglichst sichere Durchführung zu gewährleisten, wurde eigens ein teaminternes Corona-Protokoll entwickelt”, heißt es vom Team. Zudem werden die Fahrer in Gruppen aufgeteilt.

Beim ersten Trainingslager soll auch der Effekt der Höhe genutzt werden. Das Ötztal, Partner des Teams, bietet dazu perfekte Bedingungen. „In erster Linie sind wir alle sehr froh, dass es endlich wieder losgeht. Dieses Camp ist doch eine Art Auftakt für die Rückkehr in den Alltag für uns alle”, so Team Manager Ralph Denk. “Uns bleiben zwei Monate, um uns auf die ersten Rennen vorzubereiten, da ist dieses Trainingslager ideal und alle sind top motiviert. Für uns zahlt sich die Partnerschaft mit dem Ötztal nun doppelt aus, denn dort wurde alles getan, um uns ein Camp zu ermöglichen. Wir haben perfekte Bedingungen, in der Höhe und im Tal. Dadurch können wir auch sehr individuelle Programme für die Sportler anbieten, damit alle im August top-fit sind”, so Denk.

Spezielle Vorkehrungen

„Als Team ist, und war unser Anspruch immer, auch vor der Corona-Krise, einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit der Gesundheit unserer Fahrer und Mitarbeiter zu ermöglichen. Die Corona- Pandemie hat uns vor neue Herausforderungen gestellt, führt aber nicht dazu, dass wir diese Werte in Frage stellen. Vielmehr reichern wir diese Werte mit einem erweiterten Konzept an, angepasst an die neuen Rahmenbedingungen. Unser Konzept basiert auf den Säulen Infektionsschutz durch Hygiene- und Verhaltensanweisungen, durchdachte Steuerung der Arbeitsprozesse und Kontakte, sowie klar regulierten medizinischen Maßnahmen wie u. a. gezielte Covid-19 Testungen”, so Teamarzt Jan-Niklas Droste.


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Lohnende Partnerschaft

Beim Partner des Teams ist man über die medienwirksame Trainingseinheit im Ötztal erfreut. „Es freut uns sehr, dass das Team Bora-hansgrohe schon bald seine Trainingszelte im Ötztal aufschlägt und sich hier auf den rennintensiven Spätsommer vorbereitet”, so Ötztal-Tourismus-CEO Oliver Schwarz. “Die Mannschaft hat die radsportlichen Highlights bei uns direkt vor der Haustüre: das Timmelsjoch, das mit 2.509 Metern Österreichs höchstgelegener Straßengrenzübergang ist, den Rettenbachferner mit 10,5 % durchschnittlicher Steigung auf einer Länge von 13,5 Kilometern und die Ötztaler Gletscherstraße, die auf 2.830 Meter aufsteigt – und damit sogar den berühmten Cime de la Bonette in Frankreich übertrifft”, so Schwarz.


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