Thomas de Gendt bleibt bei Lotto-Soudal. Wie das Team am Dienstag bestätigte, hat der Belgier seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Der 33-Jährige bleibt bis mindestens Ende 2022 im Team von John Lelangue.

“Ich freue mich zu sehen, dass Thomas sein derzeitiges Umfeld liebt”, so General Manager John Lelangue. “Er kann Rennen gewinnen, ist aber auch ein perfekter Teamplayer. Diese Vertragsverlängerung ist gut für die Stabilität und Kontinuität des Teams. Thomas versteht, dass Lotto Soudal wirklich eine Vision hat. Darüber hinaus ist er so erfolgreich und loyal zum Team gewesen. Wir brauchen ihn. Mit Thomas bauen wir weiterhin auf die Zukunft des Teams”, so der Teamchef.

“Es war so offensichtlich für mich. Es kam mir nie in den Sinn, das Team zu wechseln. Warum sollte ich auch?”, so De Gendt. “Ehrlich gesagt, habe ich mich nie für ein anderes Team interessiert. Lotto Soudal kennt mich und gibt mir die Freiheit, die ich brauche, eine Freiheit, die ich woanders nie bekommen würde. In der Vergangenheit haben wir viele schöne Rennen zusammen gewonnen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch schöne Jahre vor uns haben”, so De Gendt, der auch gern selbst noch große Siege einfahren möchte.

Große Ziele

“Bei den Klassikern haben wir andere Champions wie Philippe Gilbert, Tim Wellens und John Degenkolb. Ich werde ihnen helfen, wo ich kann. Mein persönlicher Traum ist es, eine Etappe in den zehn größten Etappenrennen zu gewinnen. Da ich bereits in Katalonien, Paris-Nizza, der Schweiz, der Romandie und der Dauphiné gewonnen habe, vermisse ich Tirreno und País Vasco (Anmk. Baskenland-Rundfahrt) einfach. Leider wird dies im Jahr 2020 nicht möglich sein, aber ich hoffe, es in den kommenden Jahren mit der Unterstützung des Teams zu erreichen”, so De Gendt.

Seit 2015 gehört De Gendt zur Lotto-Soudal-Equipe und bestreitet aktuell seine zehnte Saison in der World-Tour. Vor seinem Wechsel zu Lotto-Soudal fuhr er ein Jahr bei Omega Pharma-QuickStep und davor drei Saisons für das Team Vacansoleil – DCM.

De Gendt gehört zu den besten Baroudeuren der Welt und feierte bereits bei allen Grad Tours Etappensiege. Rang drei in der Gesamtwertung des Giro 2012 war seine beste Platzierung bei insgesamt 17 Grand-Tour-Teilnahmen.