Favoritensieg

Er war der Favorit auf den Sieg und er lieferte – Filippo Ganna. Es ist eine Augenweide, dem Zeitfahrweltmeister zuzuschauen, wie er mit >60 km/h durch Palermo ballert. Brachiale Power treibt ihn an und dagegen ist auf diesem Kurs kein Kraut gewachsen. Dennoch, dass er dem Druck stand gehalten hat, nicht zu viel Risiko nahm und am Ende souverän das Rosa Trikot holt, nötigt Respekt ab. Ab morgen ist er Helfer für seinen Kapitän. Er wird es genießen.
Von der Bergwertung bis ins Ziel fuhr Ganna mit 70 km/h im Schnitt.


 

60×11

Wer schnell fahren will, braucht dicke Gänge. Filippo Ganna ließ eine ordentliche Scheibe montieren!

 

Dennis, Sagan & der Wind

Rohan Dennis erwischte keine gute Startzeit. Er kämpfte mit heftigen Böen, hatte Mühe das Rad auf der Straße zu halten. Er konnte kaum im Auflieger fahren. So war es natürlich kaum möglich, um den Sieg zu fahren.
Ähnlich erging es Peter Sagan, der teilweise mehrere Meter vom Wind zur Seite gedrückt wurde.  “Das Zeitfahren heute war ganz schön gefährlich. In der Abfahrt lag das Tempo teilweise über 100km/h und dazu kamen heftige Windböen”, so Jens Zemke, Sportlicher Leiter beim Team Bora-hansgrohe. 
 

Zabel macht den Wüst

Wie damals Marcel Wüst, der sich bei der Tour de France 2000 im Auftaktzeitfahren das Bergtrikot holte, machte es Rick Zabel. Der 26-Jährige fuhr im ersten Abschnitt Bestzeit und sicherte sich das erste Maglia Azzurra des 103. Giro d’Italia. Er war extra mit dem Straßenrad ins Rennen gegangen um bergauf schneller sein zu können. Em Ende war Zabel 121. – aber ist nun der Träger des Bergtrikots. 
 

Lopez im Pech

Miguel Angel Lopez war der Pechvogel des Tages. Der Kolumbianer erwischte eine Straßenunebenheit unglücklich, verlor die Kontrolle und stürzte. Damit ist für ihn der Giro bereits am ersten Tag beendet.