Remco Evenepoel hatte sich bei seinem Sturz bei der Lombardei-Rundfahrt im August das Becken gebrochen. Zunächst verlief die Reha gut und er hatte bereits wieder mit Radtraining begonnen. Doch im Januar musste er erneut eine Pause einlegen. Doch nun darf er zurück aufs Rad.

“Der Genesungsprozess nach einem Unfall dieser Größenordnung, den Remco hatte, wird immer einige Höhen und Tiefen haben. Am Anfang war alles sehr positiv und die Heilung verlief sehr schnell, aber dann hatten wir eine Verlangsamung des Prozesses”, wird Teamarzt Phil Jansen in einer Mitteilung des Teams Deceuninck-QuickStep zitiert.

“Obwohl dies nichts allzu Schwerwiegendes war, mussten wir eine Pause einlegen und sind nun froh, dass Remco weiter trainieren und auf den Start seiner Saison hinarbeiten kann”, so Jansen.

“Ich bin sehr froh, dass ich wieder auf mein Rad steigen und fahren kann”, so Evenepoel, der noch nicht weiß, wann er in den Rennbetrieb zurückkehren kann.

“Wir werden mit Vorsicht vorgehen müssen und es wird noch ein langer Weg sein, bis er an der Startlinie eines Rennens steht, aber es geht jetzt in die richtige Richtung”, so Jansen.

Ursprünglich war Evenepoel für einen Start beim Giro d’Italia geplant. Ob er bis Mai wieder in Top-Form sein kann, bleibt abzuwarten. “Im Moment muss ich es Schritt für Schritt angehen und abhängig von meinen Fortschritten können wir über mein zukünftiges Programm entscheiden, aber die Hauptsache ist, dass ich Fortschritte mache”, so Evenepoel.