Zum Auftakt und am Schlusstag kämpft jeder Fahrer allein gegen die Uhr. Zwischen dem Auftakt in Turin und dem Finale in Mailand liegen 19 abwechslungsreiche Etappen. Vom 8. bis zum 30. Mai wird das Rennen ausgetragen und hat einen Parcours, der Spannung bis zum Schluss verspricht.

Abwechslungsreiche erste Woche

Nach dem Zeitfahren zum Auftakt bekommen am zweiten Renntag die Sprinter ihre Chance. Mindestens zwei weitere Sprints sind bis zum ersten Ruhetag zu erwarten. Reichlich geklettert wird bereits auf der vierten Etappe, auf dem Weg nach Sestola. Am sechsten Renntag steht die erste längere Bergankunft an.
Die neunte Etappe wird an einem Sonntag ausgetragen und endet mit einer Schotter-Bergankunft in Campo Felice. Fast 3500 Höhenmeter müssen an diesem Tag in den Abruzzen bewältigt werden. Der erste Ruhetag wird nach der 10. Etappe an einem Dienstag eingelegt.

Profil des Giro d’Italia 2021

Knifflige 2. Woche!

Die zweite Rennwoche startet mit einer spektakulären Etappe in der Toscana. Es geht auf dem Weg nach Montalcino über die Schotterpisten, bekannt von der Strade Bianche. Auch das anschließende 12. Teilstück sollte man nicht unterschätzen, es geht reichlich auf und ab und zu Ehren von Gino Bartali und Alfredo Martini über Ponte a Ema und Sesto Fiorentino nach Bagno di Romagna. Die Fahrer sammeln satte 3700 Höhenmeter.

Nach einem Sprint in Verona am 13. Renntag steht dann am Samstag, dem 22. Mai die spektakuläre Bergankunft am legendären Zoncolan an. Die 15. Etappe endet in Slowenien und könnte eine Angelegenheit für Ausreißer werden.

Vor dem zweiten Ruhetag sind dann noch einmal die Klassement-Fahrer gefordert. Denn es steht die brutale Dolomiten-Etappe über Fedaia, Pordoi (Cima Coppi) und den Giau auf dem Weg nach Cortina an.
Auch der zweite Ruhetag wird an einem Dienstag sein.

Entscheidende 3. Woche

Nach dem Ruhetag steht direkt die nächste Bergankunft an, ehe am Donnerstag die letzte Flachetappe dieses Giro einen Massensprint möglich macht. Ob dann noch viele Sprinter im Rennen sind, die ihre Helfer einspannen können um das Feld geschlossen auf die letzten Kilometer zu bringen, ist aber durchaus fraglich.

Zwei schwere Bergetappen und das abschließende, lange Einzelzeitfahren bilden den Abschluss dieses 104. Giro. An diesen drei Schlusstagen kann es im Kampf um den Gesamtsieg noch einmal große Überraschungen geben.

Die 19. Etappe nach Alpe di Mera hat mehr als dreieinhalbtausend Höhenmeter und die letzte Bergetappe dieses Giro, über San Bernardino und Splügenpass in der Schweiz ist mit mehr als 4500 HM ein echtes Monster.
In das abschließende 29,4 Kilometer lange Zeitfahren werden die Klassementfahrer ganz sicher mit müden Beinen gehen. Doch erst nach der 21. Etappe steht der Gesamtsieger des Giro 2021 fest.


[ngg src=“galleries“ ids=“77″ display=“basic_imagebrowser“]
Die Etappen des Giro 2021