Bereits rund 300 Meter vor dem Ziel trat Primož Roglič (Jumbo-Visma) an und riss ein Loch. Julian Alaphilippe (Deceuninck-QuickStep) setzte nach, schloss Stück für Stück die Lücke und zog auf den letzten Metern vorbei zum Sieg. Nach 2018 und 2019 war es bereits sein dritter Erfolg beim Wallonischen Pfeil. Roglič wurde Zweiter, Rang drei ging an Alejandro Valverde (Movistar).

Bester Deutscher war Maximilian Schachmann (Bora-hansgrohe), der nach 193 Kilometern von Charleroi zur Mur de Huy auf Rang zehn landete.

So lief das Rennen

Die Gruppe des Tages bildeten bei der 85. Austragung des Rennes Alex Howes (EF Education-Nippo), Sylvain Moniquet (Lotto-Soudal), Sander Armée (Team Qhubeka Assos), Maurits Lammertink (Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux), Julian Mertens (Sport Vlaanderen-Baloise), Diego Rosa (Arkéa-Samsic), Louis Vervaeke (Alpecin-Fenix) und Simone Velasco (Gazprom-Rusvelo). Das Feld ließ sie zunächst ziehen und der Vorsprung wuchs auf einige Minuten an.

Als es 32 Kilometer vor dem Ziel das zweite Mal die Mauer von Huy hinauf ging, lagen die Ausreißer noch etwas mehr als eine Minute vor dem Feld. Die Spitze fiel im Anstieg auseinander.

Im Feld griff in der “Mur” Simon Geschke an und setzte sich mit einigen Fahrern ein paar Meter ab. Doch das Feld reagierte und schloss die Lücke.

Im vorletzten Anstieg, rund 11 Kilometer vor dem Ziel löste sich an der Spitze Lammertink und fuhr allein in Richtung Ziel. Aus dem Feld griff Tim Wellens an und setzte sich ab, wurde aber schnell wieder eingeholt.

Kurz vor dem finalen Aufstieg zur Mauer von Huy wurde auch Lammertink gestellt und es kam zum erwarteten Duell der Favoriten. Primož Roglič setzte seinen Angriff früh und setzte sich ab. Alaphilippe schloss jedoch langsam die Lücke und holte sich am Ende doch den Sieg.