Diese fünfte Etappe ist vielleicht das leichteste Teilstück dieses Giro. Etwa 177 Kilometer lang, komplett flach und laut Vorhersage auch ohne Windeinfluss. Diese Etappe ist als Massensprint-Tag eingeplant und diese Chance werden sich die Sprinter nicht entgehen lassen wollen.


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Für die Favoriten auf den Gesamtsieg ist es vielleicht eine willkommene Verschnaufpause, nach der Regenschlacht vom Montag. Dazu steht am Donnerstag bereits die nächste Bergankunft an.

Die Sprinter werden ihre Helfer einspannen und das Rennen kontrollieren – die Chance für die Ausreißer geht gen null. Dennoch werden sich wohl tapfer Fahrer aus den Wildcard-Teams in die Flucht begeben.


Die Strecke

Karte Etappe 5 Giro 2021

Vom Start in Modena geht es gen Südwesten über Bologna und Imola (wo der erste Sprint ausgetragen wird) nach Cattolica. Die zweite Sprintwertung wird in Savignano sul Rubicone abgenommen – rund 40 Kilometer vor dem Ziel.

Das Finale der Etappe wirkt auf den ersten Blick kompliziert, doch die Zielgerade ist lang und die Straßen sind breit. Dennoch muss man sehr aufmerksam sein.

Gleich mehrere Kurven müssen in der Anfahrt zur Zielgeraden bewältigt werden. Aber diese sollten kein großes Problem darstellen, vor allem, wenn es trocken bleibt.

Auch die letzten Kilometer der Etappe sind flach, es geht aber auf den letzten Metern ganz minimal bergauf zur Ziellinie, weil es auf eine Brücke über einen Kanal geht.

Erneut kippt die Straße auf den letzten Metern ganz leicht nach rechts weg, sodass es sein kann, dass die Fahrer das Ziel wieder nicht schon hunderte Meter vorher erspähen können.

Es wird auf ein gutes Leadout ankommen und das Timing dürfte entscheidend sein.


Die Favoriten

Es sind ganz klar die Top-Sprinter, die hier die Favoriten sind. Das Ergebnis der zweiten Etappe dürfte einen guten Anhaltspunkt für die zu erwartenden Top–Platzierungen geben. Allerdings muss man auch Fernando Gaviria auf dem Zettel haben, der beim ersten Sprint Pech hatte. Ob Caleb Ewan und seinem Lotto-Soudal-Team nun ein besseres Leadout gelingt, muss man abwarten. Bei diesem Finale wäre er auf jeden Fall vorn zu erwarten.

Tim Merlier, Dylan Groenewegen, Elia Vivinai, Giacomo Nizzolo – sie gehören alle zu den Favoriten.

***** Tim Merlier
**** Caleb Ewan, Fernando Gaviria,
*** G. Nizzolo, E. Viviani, D. Groenewegen
** M. Moschetti, D. Cimolai, P. Sagan
* M. Kanter, F. Fiorelli, A. Pasqualon

Start: 13:10 Uhr
Ziel: 17:15 Uhr

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