Victor Campenaerts (Qhubeka Assos) hat die 15. Etappe des Giro 2021 gewonnen. Der Belgier setzte sich nach 147 Kilometern von Grado nach Gorizia im Zweiersprint gegen Oscar Riesebeek (Alpecin-Fenix). Nikias Arndt (DSM) gewann den Sprint der Verfolger um Rang drei. Sie gehörten zu einer großen Ausreißergruppe, die sich kurz nach dem Neustart der Etappe gebildete hatte. Das Rennen wurde nach wenigen Kilometern wegen eines Massensturzes neutralisiert. Auch Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) kam zu Fall und musste das Rennen aufgeben.

Das große Hauptfeld mit den verbliebenen Favoriten auf den Gesamtsieg erreichte mehr als 17 Minuten nach dem Tagessieger das Ziel. Egan Bernal (Ineos grenadiers) bleibt an der Spitze der Gesamtwertung. Abgesehen von Buchmanns Ausfall gab es in den Top10 des Gesamtklassements keine Veränderungen.

So lief das Rennen

Mit dem scharfen Start wurde attackiert und einige Fahrer lösten sich. Doch es kam nach wenigen Kilometern zu einem Massensturz im Feld und das Rennen wurde neutralisiert und gestoppt. Viele Fahrer trugen Verletzungen davon und wurden behandelt. Vier Fahrer mussten das Rennen aufgeben. Darunter auch Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe.

Nachdem das Rennen wieder gestartet wurde, setzte sich die große Gruppe des Tages ab. Mit dabei waren Dries De Bondt & Oscar Riesebeek (Alpecin-Fenix), Simone Consonni (Cofidis), Lars Van den Berg (Groupama-FDJ), Quinten Hermans (Intermarché Wanty Gobert), Stefano Oldani, Harm Vanhoucke (Lotto Soudal), Dario Cataldo, Albert Torres (Movistar), Nikias Arndt (Team DSM), Victor Campenaerts, Max Walscheid, Lukasz Wisniowski (Qhubeka-Assos), Bauke Mollema (Trek-Segafredo), Juan Sebastian Molano (UAE Team Emirates).

Den ersten Zwischensprint und die ersten beiden Bergwertungen gewann Dries de Bondt. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel begannen die Attacken in der Spitze.

Etwas mehr als 20 Kilometer vor dem Ziel lösten sich Campenaerts, Torres und Riesebeek aus der Spitzengruppe. Im letzten Anstieg schüttelten Campenaerts und Riesebeek Torres ab und sprinteten am Ende zu zweit um den Tagessieg.


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