Vuelta 2021: Profil, Karte, Anstiege – Vorschau auf Etappe 14 | die nächste Bergankunft

Die 14. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2021 führt über 165 Kilometer von Don Benito zur Bergankunft in Pico Villuercas.

Profil der 14. Etappe der Vuelta 2021

Nach der Flachetappe am Freitag geht es nun bergig weiter. Rund 3500 Höhenmeter müssen bewältigt werden und das Finale am Pico Villuercas verspricht Spannung. Die ersten rund 80 Kilometer sind flach, so dass es wieder einen harten und langen Kampf um die Gruppe geben könnte.

Zumal die Gruppe durchaus gute Chancen hat durchzukommen, sollten sie mit ausreichend Vorsprung in den Schlussanstieg gehen. Das wird davon abhängen, wer im Feld Interesse hat, den Ausreißern nachzujagen. Das Team vom Mann in Rot wird sich darauf konzentrieren, das Trikot nicht in Gefahr zu bringen. Primoz Roglic war bislang der stärkste Mann im Rennen, hat aber bereits zwei Etappensiege in der Tasche und wird seine Helfer vielleicht nicht übermäßig arbeiten lassen wollen. Movistar hat bereits zwei Fahrer verloren und wird sich genau überlegen, wo man die Kräfte optimal investiert. 

Diese Überlegungen stellen natürlich alle Teams an und so werden vielleicht auch Mannschaften wie Bahrain Victorious oder auch Ineos Grenadiers lieber einen starken Fahrer in die Gruppe schicken, als im Feld die Arbeit zu machen. 

So wird es vielleicht zwei Rennen in einem geben – vorn um den Tagessieg und im Feld der Favoriten am Schlussanstieg um wertvolle Sekunden im Kampf um Rot. Die Hitze wird den Fahrern wohl erneut zu schaffen machen und das Rennen erschweren. Ganz sicher behalten die Fahrer auch den Sonntag im Hinterkopf. Denn vor dem zweiten Ruhetag steht dann noch einmal eine lange und schwere Bergetappe an.



 

Die Strecke

Karte der 14. Etappe der Vuelta 2021

Das Peloton bewegt sich weiter nach Norden. Die ersten 80 Kilometer nach dem Start in Don Benito sind flach. Man darf gespannt sein, wie lange es dauert, ehe die Gruppe des Tages steht. Eventuell formiert sie sich sogar erst auf dem anspruchsvolleren Terrain. 

 

Die letzten Kilometer zum Ziel sind noch einmal recht steil und kurvenreich. Die letzten Meter geht es dann sogar mit fast 15% bergauf. Sollte eine kleine Gruppe um den Sieg kämpfen, darf man sicher nicht zu früh die letzten Körner auf die Straße hauen.

 

Die Favoriten

Das Terrain ist gemacht für echte Kletterer. Bergfeste Fahrer, die aus einer Fluchtgruppe heraus bei dieser schweren Bergankunft gewinnen können, gibt es einige. Michael Storer hat schon zwei Etappen gewonnen und fährt ohne Druck, aber mit beeindruckender Form durch Spanien. Vielleicht ist dies aber der Tag seines Teamkollegen Romain Bardet, der ebenfalls mit der Gesamtwertung nichts mehr zu tun hat. Bei Bahrain-Victorious hat man mit Damiano Caruso einen Mann, der sich bereits aus einer Gruppe heraus einen Etappensieg geholt hat und das sicher gern wiederholen würde. Jesús Herrada, Gino Mäder, Wout Poels oder Harm Vanhoucke wären weitere Kandidaten.

Oder dauert es erneut zu lange, ehe die Gruppe steht und sie können keinen ausreichenden Vorsprung herausfahren, sodass doch einer der GC-Fahrer den Etappensieg holt? Dann wäre wohl Primoz Roglic der Top-Favorit auf den Tagessieg.

***** – 
**** Romain Bardet, Primoz Roglic
*** Enric Mas, Damiano Caruso, Carlos Verona, Jesús Herrada
** Jack Haig, Egan Bernal, Sepp Kuss, Miguel Ángel López, Michael Storer, Rafal Majka
* Aleksandr Vlasov, Giulio Ciccone, Juan Pedro López, Wout Poels, Harm Vanhoucke, Gianluca Brambilla

Start:  13:02 Uhr
Ziel: ~17:30 Uhr


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