Mit eineinhalb Jahren Verzögerung wird die 118. Auflage des Pflaster-Klassikers Paris-Roubaix Anfang Oktober ausgetragen. Der Startschuss fällt am 3. Oktober um 11.00 Uhr in Compiègne. Die Strecke ist 257,7 Kilometer lang und führt erneut rund 55 Kilometer über das berühmte Kopfsteinpflaster der “Hölle des Nordens”. Insgesamt 30 dieser Pave-Abschnitte hat das Rennen in diesem Jahr, einen mehr als bei der letzten Austragung 2019.

Die Veränderungen im Parcours sind stets gering, das Finale bleibt meist identisch. So ist es auch 2021. Wie üblich wird man nach rund 100 Kilometern das erste Pflasterstück erreichen. Anders als 2019 wird der Abschnitt Troisvilles in seiner gesamten Länge von 2,2 km gefahren. Der bei vielen Fahrern bekannte Abschnitt Vertain (Nr. 25) wird in umgekehrter Richtung wie üblich in Angriff genommen – hier geht es in diesem Jahr bergan. Wieder im Programm ist der 2005 entdeckte Abschnit Hameau du Buat (Nr. 24), der seit 2016 nicht mehr gefahren wurde.



Ab Abschnitt 20, Haveluy to Wallers, ist der Parcours mit dem von 2019 identisch. So wird das Peloton auch das erste Mal über “Abschnitt John Degenkolb” fahren. Dem Roubaix-Sieger von 2015 wurde wegen seines Engagementes für das Juniorenrennen ein Abschnitt gewidmet.

Zum ersten Mal wird es auch ein Rennen der Frauen geben. Die erste Auflage von Paris Roubaix Femmes startet am 2. Oktober in der Stadt Denain und führt über 116,4 km und 17 Kopfsteinpflasterabschnitte ins legendäre Radstadion von Roubaix. Die letzten 85 Kilometer sind identisch mit denen des Männerrennens.

Website: paris-roubaix.fr/