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Bora-hansgrohe – Lenni rollt und der Zug übt

Bei Bora-hansgrohe gelang kein Etappensieg. Dennoch dürfte man nicht unglücklich sein. Zum einen hat der neue Sprintzug, wenn auch ohne Chef Sam Bennett, reichlich üben dürfen. Zum anderen schnupperte Lennrad Kämna nach seiner langen Rennpause wegen psychischer Probleme wieder Rennluft. Kämna wurde Gesamtsechzehnter, zeigte auf der Königsetappe eine ordentliche Leistung. Voll im Soll, darf man vermuten.

Bei den vermeintlichen GC-Jungs lief es insgesamt nicht optimal. Fabbro büßte schon am ersten Tag alle Chancen ein, Kämna verlor am zweiten Tag einiges an Zeit und so trotz guter Leistung auf der Königsetappe die Chance auf einen Top10 Platz. Neo Cian Uijtdebroeks musste das Rennen nach Magenproblemen aufgeben. Dennoch steht am Ende der fünfte Platz von Danny van Poppel in der Gesamtwertung.

Beim Sprintzug lief es vor allem am letzten Tag ordentlich, auch wenn man etwas früh dran war und Van Poppel „nur“ Fünfter wurde. Aber die Truppe um Mullen, Laas, Meeus und Van Poppel sammelte wichtige Erfahrungen. Sprints im Training sei eine Sache, die im Rennen eine ganz andere, sagen Sprinter und Leadout-Fahrer immer wieder. Bei der Saudi Tour lief es nicht perfekt, aber eventuell hat man dennoch wichtige Erfahrungen gesammelt.

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