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Romain Bardet – monumental

Inzwischen 33 Jahre alt, im Herbst seiner Karriere angekommen, hat Romain Bardet das beste Monument-Ergebnis seiner Karriere eingefahren. Mit einem starken, und vor allem schlauen Rennen. Bardet gehörte an der Redoute zu den stärksten Fahrern – hinter Ausnahmeerscheinung Pogacar – und konnte sich so in der Verfolgergruppe halten. Dann setzte er schlau seine Attacke an der Côte de la Roche-aux-faucons, konnte sich tatsächlich bis zum Ende der Steigung vor den Verfolgern halten und so Rang zwei einfahren. Er profitierte davon, dass die Verfolger sich nicht einig waren – wie das in solchen Momenten in diesen Rennen eben meistens ist. Bardets Kalkül ging auf und er wurde mit Rang zwei belohnt. An seinen Emotionen im Ziel war abzulesen, was ihm dies bedeutet.

Dabei war Bardets zweiter Platz auch für die niederländische Mannschaft dsm-firmenich PostNL extrem wertvoll! Denn Bardet holte so satte 640 UCI-Zähler! Zur Einordnung: Das sind mehr Punkte, als würde man den Giro d’Italia auf Gesamtrang vier beenden! DSM-firmenich PostNL muss durchaus auf das Dreijahresranking schauen, um sich die WorldTour-Lizenz auch für die Zukunft zu sichern. Dank Bardets super Rennen am Sonntag ist das Polster nach unten etwas größer geworden.

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