Alpecin-Deceuninck im Pech
Jasper Philipsen von Alpecin-Deceuninck gilt als Top-Favorit für das Grüne Trikot. Die erste Sprinteretappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt hat dem Team aber einen kleinen Dämpfer bei der Titelverteidigung verpasst. Zur Unzeit etwa 6 Kilometer vor dem Ziel musste Mathieu van der Poel mit einem Doppel-Plattfuß vom Rad – damit fiel der wichtige Anfahrer für Philipsen aus. „Mathieu hatte das ganze Jahr über keinen platten Reifen, aber jetzt hatte er vorne und hinten einen Plattfuß“, zeigte sich Sportdirektor Christoph Roodhooft anschließend alles andere als glücklich. Allerdings war es auch erst der 10. Renntag für den Weltmeister in dieser Saison.
Eigentlich sei man laut Jonas Rickaert auch nach dem Ausfall von van der Poel noch in einer guten Position gewesen. Aber dann sei Philipsen in den Sturz verwickelt gewesen. Immerhin sind die Sturzfolgen laut Philipsen allem Anschein nach nicht allzu schlimm, auch wenn es für ihn bei 60 km/h auf den Asphalt ging. „Das war eine verpasste Chance“, resümierte Rickaert, der die Etappe als bester Alpecin-Fahrer auf dem elften Platz beendete. Eine Etappe, die lange ereignislos vor sich dahinplätscherte, hatte für das ambitionierte Sprinterteam kein gutes Ende.



