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Gesamtklassement: Riesenaufwand ohne zählbares Ergebnis

Die „weißen Straßen“ der Champagne als Schauplatz der Entscheidung für das Gelbe Trikot der Tour de France 2024? Was hatten sich Fahrer, Fans und Experten von dieser Schotteretappe erhofft und erwartet? Minutenabstände im Gesamtklassement, der Verlust von Top-Platzierungen… Doch am Ende änderte sich nach 199 Kilometern, davon 32,2 Kilometer auf Schotter, auf den ersten acht Plätzen der Gesamtwertung nichts. 

Dass es nicht zu großen Abständen in der Gesamtwertung kam, lag auch an der defensiven Fahrweise von Jonas Vingegaard, der zwar immer mitging, wenn Tadej Pogcar attackierte, aber selbst nie die Führung übernahm. Das sah auch Remco Evenepoel so: „Es war schade, dass Jonas nicht mit uns zusammengearbeitet hat, denn das Rennen hätte vorbei sein können. Wir hätten 3 bis 4 Minuten rausholen können.“
Am meisten profitierte von der defensiven Fahrweise Vingegards Red-Bull-Kapitän Primoz Roglic. Dieser war früh im Rennen zurückgefallen, am Ende aber zeitgleich mit den drei anderen Topfavoriten im Ziel. „Es war Glück und Wohlwollen der anderen“, kommentierte Roglics Teamchef Ralph Denk das Ergebnis lakonisch in der ARD.

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