Offensiv-Tudor
Trotz Marco Haller in der frühen Gruppe blieb das Tudor-Team weiter offensiv. Immer wieder versuchte man, einen Fahrer im frühen Finale vor die Gruppe der Favoriten zu platzieren. Teils wirkte es etwas übermütig, wie die Tudor-Jungs die Körner auf die Straße hauten. Doch es klappte und man hatte Matteo Trentin in der starken Verfolgergruppe um Stefan Küng.
Am Ende ist Rang 22 durch Trentin sicher nicht das gewünscht Ergebnis, doch als eine Mannschaft ohne ganz großen Top-Favoriten verkaufte man sich teuer! Vor allem lieferte wieder Marco Haller ab! Wie schon bei Gent-Wevelgem war er der stärkste Mann in der frühen Ausreißergruppe und bot ein sehr starkes Rennen. Bei Paris-Roubaix wird sich Hallers Rolle wohl verändern – dann wird er wohl in die Kapitänsrolle schlüpfen. Ein Top15-Resultat gelang dem Österreicher in der „Hölle des Nordens“ noch nie – vielleicht ist es 2025 soweit!


