
Mit einem langen Solo hat sich Marco Frigo (Israel – Premier Tech) den Sieg auf der dritten Etappe der Tour of the Alps gesichert. Der Italiener gehörte zur großen Fluchtgruppe des Tages, löste sich weit vor dem Ziel und siegte als Solist. Den Sprint der Verfolger gewann Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe). Dritter wurde Derek Gee (Israel – Premier Tech).
In der Gesamtwertung liegt weiter Michael Storer an der Spitze. Er führt vor Giulio Ciccone (Lidl – Trek) und Paul Seixas (Decathlon AG2R La Mondiale).
Das Rennen: Von Sterzing nach Innichen – 145,5 anspruchsvolle Kilometer

Was sonst so passierte: Es formierte sich früh eine große und stark besetzte Fluchtgruppe. Der bestplatzierte Fahrer in der Gesamtwertung vor der Etappe war Florian Stork vom Tudor-Team. Frigo, Kämna, Zwiehoff, August, Prohomme, Hamilton und auch der beste Bergfahrer des Rennens Pickering gehörten zur Fluchtgruppe. Das Team Red Bull-Bora-hansgrohe war gleich mit drei Fahrern vertreten – Jasch, Wandahl und Zwiehoff.
Frigo löste sich am Furkelpass allein. Aus dem Feld sprang Hugh Carthy zur Fluchtgruppe um Stork. Frigo erreichte den Gipfel als Erster, auch Pickering sammelte als Zweiter wieder reichlich Bergpunkte.
Nach der Abfahrt dünnte sich die Verfolgergruppe aus. August, Wandahl und Pickering bildeten die Verfolgergruppe hinter Frigo, der Rest wurde vom Feld eingeholt. Doch auch dieses Trio wurde von der Favoritengruppe wieder eingeholt. In der letzten Steigung griff Matthew Riccitello aus dem Feld an, Florian Stork machte die Nachführarbeit für seinen Leader Storer. Frigo holte sich den Etappensieg, den Sprint der Favoritengruppe gewann Hindley.
Erkenntnisse des Tages:
- Frigo nutzte die Chance auf den ersten Profisieg! Die Etappe war ideal für starke Ausreißer und Frigo schaffte den Sprung in die Gruppe des Tages. Da die Gruppe sehr groß war, ging Frigo früh in die Offensive – die richtige Taktik und ein verdienter Erfolg.
- Das Tudor-Team schickte Florian Stork mit in die Gruppe – der in der Gesamtwertung gut platzierte Stork sorgte so dafür, dass man im Feld nicht nachfahren musste. Im Finale konnte Stork dann noch als Helfer für Storer arbeiten.
- Der junge Finlay Pickering geht weiter auf das Bergtrikot – holte aus der Fluchtgruppe wichtige Zähler und trägt weiter das Bergtrikot.
- Storer hat weiterhin mehr als 40 Sekunden Vorsprung in der Gesamtwertung – doch auf sein Tudor-Team kommt wohl noch reichlich Arbeit zu, in den beiden abschließenden Renntagen.
Results powered by FirstCycling.com

