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Florian Stork – verdienter Lohn

Florian Stork (rechts) (Foto: © Cor Vos)

Die gesamte Geschichte von Florian Stork soll an dieser Stelle nicht erzählt werden – wer sich dafür interessiert kann sich die Podcast-Folge vom vergangenen Montag mit ihm anhören. Stork hat eine lange und schwierige Phase hinter sich, kämpfte sich nach einem schweren Sturz mehrfach zurück. Reha, Rückschläge, Enttäuschung, neue Motivation und der Traum davon, irgendwann wieder in der Weltspitze mitzufahren. Stork ist kein Selbstdarsteller, fliegt bei vielen Fans unter dem Radar.


Als seine Karriere auf der Kippe stand wechselte er zum Team Tudor. Neue Motivation, neues Umfeld, neuer Schwung. Er kehrte 2024 zur UAE-Tour zurück, dem Rennen wo er 2021 erst in die Weltspitze vorstieß, sich dann die Kniescheibe brach – wollte die Chance nutzen, mit diesem Rennen abzuschließen. Gleich zu Beginn des Rennens wurde er von einem anderen Fahrer abgeräumt, stürzte schwer. Im Mai fuhr er dann den Giro zu Ende, seine erste Grand Tour, die er durchfahren konnte. Bei der Deutschland Tour wurde er Gesamtsechster.

Endlich Stabilität. Im Januar 2025 dann der erste Profisieg, mit 27. Wichtigster Helfer bei der Tour of the Alps und nun ist er zurück beim Giro – holt Etappenplatz zwei, nach einem sehr starken Rennen – nachdem er sich auf der Neapel-Etappe beim Massensturz die Schulter auskugelte.

Es heißt, im Radsport ist der Zweitplatzierte der erste Verlierer. Das gilt nicht bei jedem Rennen!


Die #Nachbesprechung wird präsentiert von Q36.5

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