Profil der 9. Etappe der Tour de France 2025 (Foto: ©ASO)

Von Chinon nach Châteauroux führt die 9. Etappe der Tour de France 2025. 174,1 flache Kilometer sind zu absolvieren. Keine einzige Bergwertung hat dieses Teilstück – ideal für die endschnellen Männer. Insgesamt sind rund 1400 Höhenmeter sind zu bewältigen, damit sogar noch weniger, als am Samstag. Nach seinem Erfolg am Samstag ist Jonathan Milan erneut der Favorit auf den Tagessieg. Doch die Konkurrenz ist stark und möchte gern zurückschlagen. Auch im Kampf um Grün ist diese Etappe von großer Bedeutung. Es gibt im Ziel erneut 50 Zähler zu holen und Milan möchte seinen Vorsprung sicher gern ausbauen.

Für die Klassementfahrer geht es erneut vor allem darum, ohne viel Energieaufwand sicher das Ziel zu erreichen. Für sie wird es dann am Montag wieder ernst – dann steht eine schwere Etappe im Zentralmassiv an. Möglicherweise könnte der Wind für Stress sorgen, dann es gibt einige windanfällige Passagen und wohl auch Windgeschwindigkeiten bis 20 km/h. Ob das genug sein wird, dass ein Team das Feld auf die Kante nehmen möchte, bleibt abzuwarten. Stressig könnte es aber ganz werden, sollte der Wind pusten.


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Die Strecke der 9. Etappe der Tour 2025

Karte der 9. Etappe der Frankreich-Rundfahrt 2025 (Foto: ©GEOATLAS)

Es geht weiter gen Südosten. Nach dem Start in Chinon die ersten Kilometer flach gen Süden und schon nach 24 Kilometer steht der Zwischensprint an. Gut möglich, dass es wieder keine frühe Fluchtgruppe gibt und das Feld geschlossen zur Sprintwertung fährt.

Danach geht es gen Osten. Es bleibt flach und immer mal wieder wird die Richtung gewechselt. Gerade in den Abschnitten wo es auch gen Süden geht droht Seitenwind. Hier sollten die Fahrer sehr aufmerksam sein!

Der Weg zum Ziel ist nicht sonderlich kompliziert. Wenige Kurven, ein paar Kreisverkehre – alles nicht wild und die Zielgerade ist lang.

Die letzten Kilometer der 9. Etappe der Tour de France 2025

Sprintwertung:
km 24.2 • LA BELLE INDIENNE (SÉRIGNY)

Bergwertungen:

Die Favoriten

Es sind erneut die Sprinter, di den Favoritenkreis bilden. Jonathan Milan hat nun den ersehnten Sieg eingefahren und wir ohne Druck noch mehr zum Top-Favoriten. Doch Tim Merlier möchte ebenfalls zeigen, was er kann – nach seinem Etappensieg in Dünkirchen sicher top-motiviert und nach dem Defektpech im Finale am Samstag brennt er auch Revanche. Groves, Ackermann, De Lie … die übliche Verdächtigen sind erneut zu erwarten. Das Finale ist etwas leichter, als das vom Samstag. Fahrer wie Groenewegen und Waerenskjold sind vielleicht etwas stärker einzuschätzen.

***** Jonathan Milan
**** Tim Merlier
*** Groves, van Aert, Waerenskjold, Ackermann
** Girmay, Dainese, Bittner, Bauhaus, Groenewegen
* Penhoët, Coquard, Démare, Lund, Watson, van Poppel,

Start: 13:10 Uhr
Ziel: ~17:15 Uhr