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Der Gelbe Traum

Ben Healy in Gelb (Foto: © Cor Vos)

Diese Tour de France wird zur Triumphfahrt für Ben Healy. Erst holte sich der Ire auf dem sechsten Teilstück den Etappensieg, nun erfüllte er sich den Traum von Gelb. „Das ist einfach ein Märchen, ein wahrgewordener Traum. Hätte man mir vor der Tour de France gesagt, dass ich nach einem Etappensieg hier das Gelbe Trikot tragen würde, hätte ich es nicht geglaubt“, sagte Healy im Ziel.

Er fuhr ein bockstarkes Rennen, bekam die volle Unterstützung seiner Teamkollegen in der Fluchtgruppe. „Es war nicht unbedingt unser Plan. Wir waren überrascht, dass das UAE Team Emirates so eine große Lücke zuließ, und wir nutzten dies, indem wir vier Fahrer in die Gruppe schickten. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen Neilson Powless, Alex Baudin und Harry Sweeny, denn ohne sie wäre es unmöglich gewesen, das Gelbe Trikot zu holen“, so Healy.

Im Finale machte er fast komplett allein das Tempo um den Vorsprung so groß wie möglich zu halten. Am Ende blieben 29 Sekunden und er kann im Gelbe Trikot den ersten Ruhetag genießen. „Irgendwann wurde die Etappe zu einem Kampf gegen mich selbst. Ich weiß, ich bin ein gewisses Risiko eingegangen, indem ich so lange alles gegeben habe, aber wie oft bietet sich schon so eine Gelegenheit? Es war ziemlich nervenaufreibend, vier Minuten zu warten, um herauszufinden, ob ich das Gelbe Trikot trage oder nicht. Wäre Tadej bis zum Gipfel des letzten Anstiegs gefahren, hätte ich jetzt vielleicht ein anderes Trikot“, so Healy, der nun auch das Weiße Trikot als bester Nachwuchsfahrer trägt.

„Von nun an werde ich meinen Fokus auf die Gesamtwertung richten, um das Gelbe Trikot zu respektieren und zu versuchen, es so lange wie möglich zu behalten“, kündigte er an.


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