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Rückschlag

Vingegaard hängt Evenepoel ab (Foto: © Cor Vos)

„Ich war wirklich schlecht. Das war einfach einen schlechte Leistung von mir.“ Remco Evenepoel sprach nach dem Zeitfahren ruhig und deutlich. Die Frustration war ihm anzumerken. „Ich hab keine Ahnung, keine Erklärung. Mein Start war richtig gut, aber nach fünf Minuten im Anstieg fühlten sich die Beine schlecht an und ich konnte nicht mehr mit der nötigen Kraft treten“, so der Belgier.

Nach dem schwachen Tag am Donnerstag nun der nächste Rückschlag. Das Weiße Trikot hat Evenepoel noch immer auf den Schultern, doch der Vorsprung zu Florian Lipowitz ist gering. Für Evenepoel spielt der Abstand nach hinten keine all zu große Rolle – solange er nicht wieder zu seiner gewohnten Stärke findet, braucht er sich im Kampf um das Tourpodium oder das Weiße Trikot ohnehin keine Gedanken machen.

Man darf gespannt sein, wie Evenepoel diesen Rückschlag verkraftet. Am Donnerstag zeigte er mentale Stärke, kämpfte sich durch, obwohl er früh abgehängt worden war. Nun ein schwaches Zeitfahren, bei dem er sogar von Jonas Vingegaard überholt wurde.

Bemerkenswert, wie offen uns selbstkritisch Evenepoel über sein schwaches Zeitfahren sprach. Die superschwere Bergetappe am Samstag wird richtungsweisend sein. Wenn er dort erneut schwache Beine hat, wird er wohl sehr viel mehr Zeit verlieren, als im Zeitfahren!


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