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Visma angriffslustig, Pogacar souverän

Vingegaard und Pogacar (Foto: © Cor Vos)

Es war ein starker Auftritt der Visma | Lease a Bike Mannschaft. Endlich mal eine Teamtaktik, die funktionierte! Zwei Fahrer vorausgeschickt, dann im Aufstieg zum Ventoux das Tempo diktiert und den Angriff von Jonas Vingegaard vorbereitet. Außer Tadej Pogacar konnte niemand der ersten Attacke von Vingegaard folgen.

Dann kam Tiesj Benoot von vorn – Relaisstation Nummer 1. Er machte das Tempo, dann kam Attacke Nummer zwei von Vingegaard. Wieder ein sehr guter Angriff, aber Pogacar konnte folgen. Nach dem Chalet Reynard kam dann Relaisstation Nummer zwei von vorn – Victor Campenaerts. Auch er machte das Tempo für Vingegaard, bereitete die dritte Attacke vor. Doch wieder folgte Pogacar.

Es war ein sehr gutes Rennen von Vingegaard, auch wenn er Pogacar nicht abhängen konnte und am Ende auf den sehr souveränen Pogacar zwei Sekunden verlor. Sie haben ihre Möglichkeiten ausgeschöpft, müssen es so hinnehmen, wie es ist. Anerkennung gab es auch vom Mann in Gelb: „Visma ist als Team gut gefahren, aber zum Glück hatte ich bessere Beine als 2021 und konnte mit Jonas‘ Beschleunigung gut umgehen“, sagte Pogacar im Ziel und fügte an: „Es gab einige Stellen, an denen ich etwas zu kämpfen hatte, aber heute war es nur ein Anstieg – eine einzige Anstrengung mit Vollgas von unten nach oben. Die nächsten Tage werden mehrere Anstiege haben und körperlich anstrengender sein.“

Pogacar ist bislang nicht zu schlagen und im Kampf um Gelb scheint der Rückstand zu groß. Doch so stark wie sie an diesem Dienstag auftraten, werden sie es in den Alpen wohl mit Selbstvertrauen wieder probieren.


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