
Das Team Red Bull-Bora-hangrohe hat den Abgang von Sportchef Rolf Aldag bestätigt. „Rolf hat in einer Phase des Umbruchs Verantwortung übernommen und unsere Mannschaft sportlich wie strukturell vorangebracht. Für dieses Engagement sind wir ihm zutiefst dankbar. Er hat bleibende Spuren hinterlassen – sowohl im sportlichen Bereich als auch auf menschlicher Ebene“, wird CEO Ralph Denk in einer Mitteilung zitiert.
Aldag war zur Saison 2022 zum deutschen Rennstall gewechselt, hatte die Rolle des Sportdirektors von Enrico Poitschke übernommen. „Mit dem Gewinn des weißen Trikots und der Podiumsplatzierung von Florian Lipowitz bei der diesjährigen Tour de France haben wir unsere vor vier Jahren gesetzten Ziele erreicht und dementsprechend gemeinsam beschlossen, dass dies für beide Seiten ein guter Zeitpunkt ist, neue Herausforderungen zu finden“, wird Aldag zitiert. „Die Jahre bei Red Bull–Bora–hansgrohe waren für mich persönlich wie sportlich eine prägende Zeit. Gemeinsam haben wir die schwierige Umstellung vom Sprinter- zum Rundfahrer-Team gemeistert und große Erfolge gefeiert – immer mit einem klaren Ziel vor Augen. Ich bin stolz auf das, was wir als Team erreicht haben. Jetzt ist der Moment gekommen, neue Wege zu gehen. Ich wünsche der Mannschaft weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft“, so Aldag.
In den vergangenen Jahren gelangen der Gesamtsieg beim Giro d’Italia 2022 mit Jai Hindley, dazu der Gesamtsieg bei der Vuelta a España 2024 mit Primoz Roglic. Nun gewann Florian Lipowitz bei der Tour de France 2025 das Weiße Trikot. „Dieses Kapitel endet jetzt mit dem Erreichen unserer Ziele, aber der gemeinsame Weg hinterlässt Spuren. Rolf hat unsere Mannschaft wesentlich mitgestaltet – es war eine Zeit, geprägt von Zielstrebigkeit und Radsportleidenschaft. Wir blicken mit Respekt und großer Dankbarkeit auf diese Jahre zurück und wünschen Rolf von Herzen nur das Beste für alles, was vor ihm liegt. Für das nächste Kapitel unserer Geschichte haben wir uns gemeinsam entschieden, neue Impulse zu setzen und eine andere Richtung einzuschlagen“, so Denk.

